Der Pfarrverwaltungsrat informiert

Der Verwaltungsrat informiert:

Die Energiekrise betrifft alle Lebensbereiche. Das Bistum Fulda hat daher Regelungen und Empfehlungen zur Energieeinsparung in den kirchlichen Einrichtungen herausgegeben.


Zur Energieeinsparung werden u. a. folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

  • deutliche Reduzierung der Temperatur in den Kirchen
  • Zusammenlegung von Gottesdiensten mit Nachbargemeinden
  • Nutzung von Gemeindehäusern für Gottesdienste, die leichter heizbar sind

um damit nur einen kleinen Teil zu nennen.


Der Verwaltungsrat hat zunächst folgende Regelungen beschlossen:

  • In der Filialkirche St. Elisabeth, Merxhausen werden die Gottesdienste etwas reduziert und nur zu bestimmten Anlässen gefeiert. Die Gottesdienstzeiten entnehmen Sie bitte immer dem aktuellen Pfarrbrief.
  • In beiden Kirchen wird die Grundtemperatur abgesenkt und für die Gottesdienste auf 12° Celsius aufgeheizt.
  • Für die beiden Werktags-Gottesdienste am Montag und Freitag in Naumburg wird noch entschieden, ob diese im Turm der Stadtpfarrkirche oder im Pater-Bonifatius-Haus stattfinden werden.
  • Die Regelungen in Naumburg treten ab November in Kraft. In Merxhausen wird am 09.10.2022 der Gottesdienst wie gewohnt gefeiert, danach in größeren Abständen.
  • Die Regelungen und Empfehlungen des Bistums können Sie auf der Homepage der Kirche nachlesen www.katholische-kirche-naumburg.de


 

Kindertagesstätte St. Vinzenz


Zu den kontinuierlichen Aufgaben des Verwaltungsrates zählt in fast jeder Sitzung das Thema „Kindergarten“. Immer dann, wenn es um Personalangelegenheiten, Beschaffungen, Investitionen oder sonstige Themen geht, die über die pädagogische Arbeit hinausgehen, hat der Verwaltungsrat Entscheidungen zu treffen, bzw. ist in diese in enger Abstimmung mit der Kita-Leitung eingebunden.


Das zurückliegende Jahr war aber von zwei besonderen Themen geprägt. Sie, liebe Gemeinde, konnten alle mitverfolgen, dass der neue Kindergarten im Mühlenweg demnächst vor der Fertigstellung steht und sich alle, - sowohl die Kinder, Eltern aber auch das gesamte Kita-Personal - auf den Umzug in die neue Einrichtung freuen. Geplante Neueröffnung ist der 5. September 2022, also der Beginn des neuen Kindergartenjahres.


Mit der Stadt Naumburg musste daher ein neuer Betriebsvertrag verhandelt werden. Die ersten Gespräche dazu begannen bereits im Mai 2021. Waren wir zunächst unsicher, ob die katholische Kirchengemeinde weiterhin der Träger bleiben wird, so haben wir in den Gesprächen mit der Stadt schnell erkannt, dass von beiden Seiten die bewährte Kooperation uneingeschränkt gewollt war und der neue Vertrag zur Zufriedenheit beider Vertragspartner gestaltet werden konnte. Die Stadt wird zukünftig 90 Prozent der nicht gedeckten Kosten übernehmen. Etwas überraschend war für den Verwaltungsrat, dass wir uns als Träger um die Beschaffung der Inneneinrichtung kümmern sollten. Es mussten daher Angebote von verschiedenen Firmen eingeholt und verglichen werden sowie mit Firmenvertretern Gespräche und Verhandlungen geführt werden. Um sich endgültig für einen Anbieter entscheiden zu können, haben wir uns verschiedene Einrichtungen in der Umgebung angesehen. Mit der Stadt war die Finanzierung zu klären. Auch wenn die Kirchengemeinde als Träger des Kindergartens die Inneneinrichtung aussuchen und beschaffen musste, wird die Stadt entsprechend dem Betriebsvertrag 90 Prozent dieser Kosten übernehmen.

 

In die Entscheidung, wie der neue Kindergarten gebaut und auch ausgestattet werden sollte, waren von Beginn an die Kindergartenleitung bzw. das Kita-Team intensiv eingebunden. In vielen Gesprächen und Sitzungen mit den Architekten und Firmenvertretern wurde das Konzept ausgearbeitet. Alle Beteiligten haben sich mit sehr hohem Engagement eingebracht. Dafür dankt der Verwaltungsrat auch im Namen der Kirchengemeinde dem ganzen Team sehr herzlich.


Gemeinsam hoffen wir nun, dass im August planmäßig der Umzug erfolgt und am 5. September der Kindergarten feierlich in Betrieb genommen werden kann.


Im Januar 2022 hatte „Corona“ den Naumburger Kindergarten überraschend getroffen. Mehrere Erzieherinnen und auch Kinder waren „positiv“, so dass der Verwaltungsrat mit der Kitaleitung entscheiden musste, die Einrichtung für zwei Wochen zu schließen. In vielen Gesprächen, größtenteils in Form von Videokonferenzen, wurden die erforderlichen Maßnahmen und weiteren Entscheidungen abgestimmt. Eltern mussten über die weiteren Schritte informiert werden, die zuständigen Gesundheitsbehörden waren einzubinden und die Frage, wann kann unter welchen Bedingungen wieder eröffnet werden, musste beantwortet werden. Die Wiederaufnahme des Betriebs erfolgte dann unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen, dazu zählten u.a. eine strikte Gruppentrennung sowie das Testen der Kinder auf freiwilliger Basis durch zur Verfügung gestellte Selbsttests. Ab Ende März ist der Übergang in den „normalen“ Regelbetrieb wieder vorgesehen, zumal von Seiten des Sozialministeriums „offene und teiloffene Konzepte“ wieder zulässig sein werden.


Auch hier muss gesagt werden, dass die Zusammenarbeit mit Roswitha Möller und Lukas Weinrich als Kitaleitung und der Verwaltungsratsgruppe mit Tanja Hable, Thomas Herchenröder, Christina Jacobi und Michael Stein sehr gut funktioniert hat. Ein ganz besonderer Dank gilt allen Eltern, die Verständnis für alle Entscheidungen hatten, auch wenn es für viele Familien eine Herausforderung darstellte, die Betreuung der Kinder selbst zu organisieren.

 
 

Weingartenkapelle


In 2023 wird die heutige Weingartenkapelle ihren 100. Geburtstag feiern können, eingeweiht wurde sie am 29.07.1923. In diesem Jahr sollen daher dringend erforderliche Sanierungsarbeiten weitergeführt werden. Bereits im Februar 2021 wurden bei einer Besichtigung im Beisein der Architekten Andreas Kropp und Dirk Schindewolf vom bischöflichen Bauamt Fulda verschiedene Mängel festgestellt. Außerdem wurde die Überprüfung der Holztragwerkskonstruktion im Dachbereich auf Pilzbefall angeraten.


Im Oktober 2021 wurden durch die Firma Arend aus Altenstädt erste Arbeiten durchgeführt, u.a. wurden schadhafte Bretter und Leisten erneuert, ein Holzschutzmittel gegen Pilzbefall aufgebracht, der Emporenboden abgeschliffen und neu lackiert sowie an den Schallluken Insektenschutznetze angebracht. In diesem Frühjahr/Sommer müssen Schäden an der Fassade behoben werden. Hier sind die Fugen teilweise so schadhaft, dass Feuchtigkeit in das Kircheninnere gelangen kann. An den Traufbrettern sind deutliche Verwitterungsspuren zu erkennen, so dass hier eine Erneuerung von den Architekten als erforderlich angesehen wird. Die Kosten der erforderlichen Sanierungsarbeiten sind noch nicht kalkuliert, dürften aber „etliche“ Tausend Euro betragen. Deshalb wäre es schön, wenn sich für die Arbeiten die wir in Eigenleistung machen können freiwillige Helfer melden würden. Der Bürgerverein wird die Sanierung mit einer sehr großzügigen Spende unterstützen, dafür schon an dieser Stelle herzlichen Dank.


Der Blick zur Weingartenkapelle lässt auch vom Weiten schon erkennen, dass sich der Kiefernwald arg gelichtet hat. Durch die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre und den zusätzlichen Schädlingsbefall war es vor allem aus Gründen des Unfallschutzes erforderlich, dass etliche Bäume in Abstimmung mit Förster Dirk Raude gefällt werden mussten. Beim jüngsten Sturm wurden weitere Bäume arg in Mitleidenschaft gezogen.

Die Weingartenkapelle ist schon immer für sehr viele Naumburger und Naumburgerinnen ein liebgewordener Ort der Andacht, Stille und des Innehaltens. Sie dauerhaft in ihrer Substanz zu erhalten ist daher ein großes Anliegen des Verwaltungsrates.

 
 

Fatima Grotte


Der Baumbestand im Kuhberg ist ähnlich wie an der Weingartenkapelle durch die Witterung der letzten Jahre arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Durch die öffentlichen Straßen beiderseits des Kuhbergs wurden wir von der Stadt auf die Verkehrssicherungspflicht als Eigentümerin im Bereich der Fatimagrotte hingewiesen. Hier war es daher auch erforderlich, dass eine größere Anzahl an Bäumen gefällt werden musste. Die Arbeiten sowohl am Weingarten als auch am Kuhberg wurden von Martin Vorpahl übernommen. Da es heute forstwirtschaftlich allgemein üblich ist, dass außer dem Stammholz die Baumkronen im Wald verbleiben, wurde dies vereinzelt schon als „sehr unordentlich“ kommentiert. Der Vewaltungsrat wird daher speziell im Aufgangsbereich zur Grotte noch etwas nacharbeiten und einige Äste entfernen.


Der Bereich oberhalb der Grotte gilt durch die Pfade, die sich durch den gesamten Kuhberg ziehen, als leicht zugänglich und daher als sehr absturzgefährdet. Während früher zwei Stacheldrähte die Absturzsicherung bildeten, gilt dies heute als Unfallschutz nicht mehr als ausreichend. Der Verwaltungsrat wird daher im Frühjahr eine neue Absperrung anbringen.

 
 
11. April 2022
 

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Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.


W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer, Geistlicher Rat

Katholische Pfarrgemeinde St. Crescentius, Naumburg
 


© St. Crescentius, Naumburg

 

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