Pfarrbrief unserer Kirchengemeinde

Weingartenkapelle

Die Weingartenkapelle ist ab Samstag,
28. März 2020,

täglich von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
zum Gebet geöffnet.

Wir möchten Sie bitten, dass sich nicht mehr 

als zwei Personen

in der Kapelle zum Gebet aufhalten.

Vielen Dank.

Ich wünsche allen Gottes Segen
und weiterhin Gesundheit.

Stadtpfarrer W. Johannes Kowal

 

Bitte beachten

Ich möchte Sie informieren, dass Bischof Dr. Michael Gerber, bis einschließlich

03. April 2020 alle Gottesdienste abgesagt hat.

Das betrifft auch unsere Gemeinde, die Kirchen in Naumburg und in Merxhausen.

Wir werden Sie weiterhin über den aktuellen Stand informieren.

Nutzen Sie bitte auch die Homepage www.bistum-fulda.de des Bistums.

Ich möchte Sie bitten, die Gottesdienste im Radio,TV oder Livestream zu verfolgen.

Siehe auch Homepage Bistum Fulda Gottesdienste.

Ich wünsche allen Gottes Segen und weiterhin Gesundheit.

Stadtpfarrer W. Johannes Kowal



Bitte beachten !

 

Aufgrund des Coronavirus ist das Pfarrbüro nur noch


telefonisch 05625/340 oder

per Emailsankt-crescentius-naumburg@pfarrei.bistum-fulda.de


zu den Öffnungszeiten

Dienstag und Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 14.00 bis 17.00 Uhr


zu erreichen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Christina Jacobi – Pfarrsekretärin

Ostergedanken ODER ? Eine kurze Weile bei mir selbst

Die tragenden Hände

Liebe Gemeinde!

Wir nähern uns dem großen Osterfest 2020. Na ja, ich weiß es selbst nicht was ich Ihnen noch sagen soll. Wenn ich mir die ganze Situation anschaue, die wir erleben, nimmt mir das alles den Mut. Nach fast 44 Jahren als Pfarrer so etwas. Auf der einen Seite erlebe ich in dieser Zeit einen teuflischen Hass wo ein psychisch Gestörter Menschen erschießt, die anders denken und   anders aussehen, anders beten und eine andere, eigene Kultur haben, die niemandem weh tun.   Dann erleben wir, dass einer, der auch höchst wahrscheinlich in einer geschlossenen Psychiatrie behandelt sein sollte, mit seinem Wagen jede Menge Menschen schwer verletzt. Menschen, die friedlich feiern und sich ein bisschen Freude gönnen wollen.  

Und noch dazu die Pandemie, Corona, die viele Menschen auf die Knie zwingt. Und es sieht so aus, dass   uns diese Krankheit noch nicht verlassen will.

 

Neulich   hat mich einer gefragt: „Herr Pfarrer, wo ist der Gott?“.

Na ja, wo ist er, wenn wir ihn brauchen, können wir ruhig fragen,   aber wo sind wir, wenn er uns täglich zu einem Gespräch einlädt, wenn er wenigstens kurzes Gebet von uns erwartet.“   Wo sind wir da? Na ja, wir brauchen ihn nicht.

 

In der Zeit Noah‘s haben die Leute geheiratet, und noch vieles andere haben sie getan, sie haben leider keine Zeit für Gott gehabt, sie haben Gott einfach nicht gebraucht. Noah hat eine Arche gebaut und er wurde ausgelacht, bis die Sintflut kam.

   

Erleben wir heute nicht etwas, was uns an diese Zeit erinnert? Ist in der ganzen menschlichten Tragödie nicht ein Finger Gottes drin?  Lachen Sie mich bitte nicht aus. Aber ich sage es sehr konsequent und unmissverständlich und klar: Viele Menschen brauchen Gott einfach nicht mehr, aber zu fragen wo er ist weil WIR ihn brauchen, weil wir in Not sind, na ja, da dürfen wir von ihm verlangen, er soll etwas tun. Trotz allem glaube ich fest, ER ist da, und wird sicher allen Forchern beistehen. Er verlässt uns nie. 

 

Heute wo fast alles geschlossen ist, leider auch die Kirchen, um uns vor dem Corona - Virus zu schützen, ja, was sollen wir denn tun?

Am Aschermittwoch haben wir in der heiligen Schrift gelesen: „Wenn du beten willst, dann geh in dein Zimmer, schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist“ Mt 6, 6. Dies ist eine Haltung, die auch noch in unserer Zeit gelebt werden sollte. Ich denke, wir haben nun die Zeit erreicht. Jede und jeder in unserer Gemeinde. Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam haben wir die Kraft.

Wo sollen wir uns orientieren, wenn unsere Möglichkeiten zurzeit begrenzt sind? Ja, wir Christen sollen die Gottesdienste nicht vergessen. Wir können die Gottesdienste im Radio, TV oder Internet verfolgen. Wir sollen eine Kirche in der Familie bauen. Das ist auch eine Zeit, denke ich, unsere familiären Exerzitien in dieser „tragischen“ Zeit in der Familie zu erleben. Jede Familie für sich selbst und trotz allem gemeinsam weil und wieder sage ich, gemeinsam sind wir stark. Also alleine und trotz allem gemeinsam zu beten. Wir sollen vorsichtig sein und vor allem, und das unterstreiche ich noch einmal  sollen wir beten, und noch Mal in unserem Zimmer beten, wo der Vater uns auch im Verborgenen sieht, dass die Sintflut unserer Zeit bald in den Büchern der Geschichte untertaucht. Und das soll auch geschehen aus der Liebe zu den notleidenden Menschen.

 

Ja, liebe Gemeinde, wie Sie selbst erfahren, die Maßnahmen zur Eindämmung des „Corona-Virus“ überschlagen sich derzeit. Jeder von uns ist von harten   Einschnitten betroffen. Wie ich es schon erwähnt habe werden Veranstaltungen abgesagt, in unserem Bundesland Hessen und unserem Bistum Fulda.

 

Ich und wir alle können gut nachvollziehen, dass Menschen dieser neuen Erfahrung, und der großen Ungewissheit über den Verlauf der Pandemie mit ganz unterschiedlichen Gefühlen, wie Sorge und Angst, aber auch mit Gelassenheit begegnen. Durch extrem eingeschränkte Besuchszeiten besteht sicherlich auch bei einigen Menschen das Gefühl der Vereinsamung. Durch die Einschränkungen genauso wie durch das hohe Engagement in der Eindämmung und Bekämpfung des Virus merken wir alle, wie sehr wir einander bedürfen und aufeinander angewiesen sind.

 

Ich und mein pastoraler Mitarbeiter Alexander v. Rüden werden Sie derzeit leider nicht besuchen können, wir möchten Ihnen aber unserer Verbundenheit im Gebet versichern. Wir möchten Sie ebenfalls um ein Gebet für uns bitten. Ich darf leider nicht in öffentlicher Weise die Eucharistie feiern, trotz allem werde ich die Anliegen der ganzen Gemeinde, besonders die der Notleidenden mit ins Gebet nehmen.

 

Gleichzeitig möchte ich Ihnen ans Herz legen, dass Sie offenen Auges und Herzens Ihrer Nachbarin oder Nachbarn begegnen. Trost spenden, wo Einsamkeit um sich greift. Mut geben, wo Verzweiflung droht. Helfen  mit guten Worten, ohne sich selbst und andere zu gefährden.  

Gott sei Dank haben wir die Chance, auch über Telefon über die Grenzen der Wohnung miteinander in Beziehung zu treten.

Auch in der Seelsorge werden wir darauf in den kommenden Wochen angewiesen sein.

 

Ja, liebe Gemeinde, wir befinden uns im sogenannten „eucharistischen Fasten“. Ja, „eucharistisches Fasten“. Ein bewusstes Sich- Enthalten der Gemeinschaft mit Christus in der Eucharistie, um dann in der Kommunion zu einem späteren Zeitpunkt das Sakrament der Eucharistie mit umso größerer Freude wieder neu empfangen zu können. Auch diese „eucharistische Fasten“ kann eine bewusste Haltung sein, um diese Zeit ohne öffentliche Eucharistiefeiern und ohne Kommunionspendung einen geistlichen Sinn zu geben.

 

Mir fällt es wirklich schwer Ihnen das zu sagen, aber ich kann es nicht ändern;  

Für Gespräche und Seelsorge auch in seelsorglichen Notfällen erreichen Sie uns nur per Telefon über unser Pfarramt.

 

Martin Luther King hat einmal geschrieben

Der Glaube gibt uns die Kraft, tapfer zu ertragen, was wir nicht ändern können, und Enttäuschungen und Sorgen  gelassen auf uns zu nehmen, ohne je die Hoffnung zu verlieren.

 

Wir wünschen Ihnen Gesundheit an Leib und Seele. Seien Sie vorsichtig aber übertreiben Sie nicht und bleiben Sie bereit in jeder Zeit mit Gott ins Gespräch zu kommen. Möge er Sie in der gespannten Zeit mit seinem Segen umarmen.

Feiern Sie, liebe Gemeinde, trotz allem,  das Osterfest mit Gelassenheit und Freude.  Weil wir das glauben:

JESUS IST AUFERSTANDEN - ALLELUJA

 

Pfarrer W. Johannes Kowal & Gemeindereferent Alexander v. Rüden

 

19. März 2020
 

Liebe Gemeindemitglieder,

die Auswirkungen des Coronavirus sind mittlerweile massiv, daher ergreift das Bistum Fulda entsprechende Maßnahmen und Anweisungen, über die Sie an dieser Stelle informiert werden:

Grundsätzlich sind alle Veranstaltungen zunächst bis zum 03.04.2020 abzusagen. Ausgenommen sind Gottesdienste, soweit es keine gegenteiligen kommunalen Anweisungen gibt.

Im Falle von Gottesdiensten explizit mit Risikogruppen, z. B. Gottesdienst im Altenheim, sind diese besonders zu überdenken bzw. abzusagen.

Über das katholische Büro in Wiesbaden haben wir die Information erhalten, dass die Landesregierung aktuell nicht beabsichtigt, eine Anweisung oder Vorgabe zu erteilen, die Eucharistiefeiern an diesem Wochenende verbietet.

Weiterhin übermitteln wir Ihnen folgende Informationen unseres Bischofs Dr. Michael Gerber: 

„Aufgrund der eingetretenen Lage dispensiert Bischof Dr. Gerber von der Pflicht zur Teilnahme an der sonntäglichen bzw. feiertäglichen Eucharistiefeier und verweist auf die Möglichkeiten zur Mitfeier von Gottesdiensten über Radio, Fernsehen und Internet. In den kommenden Tagen werden zudem auch Anregungen für häusliche Feiern erstellt und verbreitet. Geplant sind auch Impulse über die Homepage des Bistums.“

Ein Vorschlag für einen solchen Wortgottesdienst liegt an den Infoständen der Kirche aus.


 
 

Katholische Kirchengemeinde

St. Crescentius • Naumburg



Kirchstraße 22

34311 Naumburg


 

Kontakt


Telefon: 05 62 5 - 3 40

Fax: 05 62 5 - 92 59 16  

 

Pfarrbüro - Öffnungszeiten


Montag und Mittwoch: geschlossen
Dienstag:  09.00 bis 12.00 Uhr          

Donnerstag: 15.00 bis 17.00 Uhr
Freitag: 09.00 bis 12.00 Uhr  

 

Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.


W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer, Geistlicher Rat

Katholische Pfarrgemeinde St. Crescentius, Naumburg
 


© St. Crescentius, Naumburg

 

Katholische Kirchengemeinde

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