Aktueller Pfarrbrief unserer Kirchengemeinde

vom 18. 03. 2017 bis 02. 04. 2017

 
Festgottesdienst zum 50jahrigen Priesterjubiläum von Stadtpfarrer i.R. Geistlichen Rat Ulrich Trzeciok

Festgottesdienst zum 50jahrigen Priesterjubiläum von Stadtpfarrer i.R. Geistlichen Rat Ulrich Trzeciok

In einem feierlichen Festgottesdienst konnte Stadtpfarrer i.R. Geistlicher Rat Ulrich Trzeciok am Sonntag, 19. März, 2017, in der Stadtpfarrkirche St. Crescentius  sein 50jähriges Priesterjubiläum begehen.

 
Prozessionen in 2017

Prozessionen in 2017


 

Fastenhirtenbrief 2017

Die Ehe – Bund und Sakrament

Gut für die Menschen in unserer Zeit

von Bischof Heinz Josef Algermissen

 
Kommunionvorbereitung

Kommunionvorbereitung

Neu Aktuellste Termine, Informationen, Downloads, Berichte und Fotos zur Kommunionvorbereitung.

 
Firmvorbereitung

Firmvorbereitung

Informationen und Downloads zur Firmung 2017

 

Papst Franziskus


 

Kirche "St. Elisabeth"

Die Kirche "St. Elisabeth" in Bad Emstal/Merxhausen gehört mit zur Kichengemeinde "St. Crescentius" Naumburg.

 
Der Vatikan auf youtube

Der Vatikan auf youtube


 
Naumburger Kirchenlieder

Naumburger Kirchenlieder

Texte, Melodien, Downloads mehr...

 
Die 7 Fußfälle an der Weingartenkapelle

Die 7 Fußfälle an der Weingartenkapelle

Haben Sie den Kreuzweg im Wald, der zur Kapelle führt, schon gesehen?

Trauerfälle in 2016

Trauerfälle unserer Kirchengemeinde


Im Jahr 2016 wurden 25 unserer Gemeindemitglieder zu Gott heimgerufen.


24. November 2015 Johanna Maria Kruggel Bad Emstal/Sand
02. November 2015 Andreas Josef Wett Naumburg
06. Dezember 2015 Raphael Dietrich Naumburg
11. Dezember 2015 Ottilie Anna Schwartz Naumburg
17. Dezember 2015 Franz Liborius Schmandt Naumburg
23. Dezember 2015 Emma Pimpl Bad Emstal/Sand
04. Januar 2016 Josef Heinrich Rabanus Naumburg
10. Januar 2016 Gerhard Albert Johannes Roth Naumburg/Altenstädt
24. Januar 2016 Anastasia Daria B. Engelmann Bad Emstal/Sand
25. Januar 2016 Irmentraud Maria Hildegard Löber Bad Emstal/Balhorn
25. Februar 2016 Therese Fernande Marcelle Gorf Bad Emstal/Merxhausen
06. März 2016 Erich Ernst Vatter Naumburg
16. März 2016 Hubert August Groß Naumburg
17. April 2016 Wolfgang Heinrich Gemeine Naumburg
09. Mai 2016 Anna Maria Ottilie Dengler Naumburg
27. Juni 2016 Margaretha Müller Naumburg
29. Juli 2016 Emilie Josefine Elisabeth Schmandt Naumburg
22. August 2016 Klaus Peter Schaab Naumburg
05. Oktober 2016 Margot Anna Maria Sprenger Naumburg
12. Oktober 2016 Klaus August Vatter Naumburg
13. Oktober 2016 Friedrich Bernhard Bögelsack Bad Emstal/Sand
17. Oktober 2016 Maria Elisabeth Monika Heinicke Bad Emstal/Sand
28. Oktober 2016 Helmut Lustig Naumburg/Elbenberg
08. November 2016 Hildegard Jacobi Naumburg
14. November 2016 Margaretha Weber Naumburg
Zu Gott heimgerufen wurde Pfarrer Klaus Dickhut am 29. Juni 2016. Er fand in Inzell seine letzte Ruhestätte.

Herr, gib Ihnen die ewige Ruhe.


Der Naumburger Friedhof

Das Friedhofsportal am Naumburger Friedhof
Das Friedhofsportal am Naumburger Friedhof

Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts fanden in unserer Stadt die Beerdigungen auf dem Kirchplatz, der somit zugleich auch Begräbnisplatz war, statt. Daran erinnern, die auf dem Platz aufgestellten Grabsteine und die vom Marktplatz ausgesehene Gedenktafel „Ihr seid nicht vergessen“, die an der Kirchmauer angebracht ist.
Wie aber kam es zur Verlegung der Begräbnisstätte vor die Tore Naumburg`s?
Die Neuanlage des Naumburger Friedhofs fiel in die Epoche der Reformation als die Waldecker Grafen Amtsinhaber des Amtes Naumburg waren.
Die Gründe für die Verlegung des Friedhofs sind unbekannt, wir können nur vermuten, dass die Überfüllung des alten Friedhofs ausschlaggebend war oder es aus hygienischen Gründen wegen der immer wiederkehrenden Seuchengefahr geschah. Vielleicht lag es auch im Zuge der Zeit oder man sah darin eine Bestätigung der vollzogenen Reformation. Für diese letztere Erklärung spricht die Tatsache, dass man nach der Gegenreformation wieder den alten Friedhof benutzte.
Noch 100 Jahre später ist bei den Beerdigungen angegeben: in coemiterio ante oder extra portas oder: apud (prope) ecclesiam.

Gedenktafel an der Naumburger Kirchmauer
Gedenktafel an der Naumburger Kirchmauer

Mit dem steinernen Friedhofsportal (siehe oben) schuf sich Pfarrer Briäus, evangelischre Pfarrer während der Reformationszeit ein bleibendes Denkmal in unserer Stadt. Die Ausführung übernahm der bekannte Kasseler Bildhauer Andreas Herber. Das mit Wappen und Inschriften geschmückte Portal zeigt im Dreieckgiebel ein Relief mit der Auferstehung Christi. Darunter sind die Wappen von Mainz, Waldeck und Hessen angebracht. Unter den Wappen befindet sich eine Tafel mit der lateinischen Bauinschrift, die in Übersetzung lautet:“Im Jahre 1577 nach der Menschwerdung des Erlösers wurde dieser Friedhof errichtet, als Herr Daniel, Graf und Herr von Waldeck mit seiner Gemahlin Barbara, einer geborenen Prinzessin von Hessen, regierte. Diesen Amtsbezirk verwaltete Johann Georg Schild aus Kassel, das Pfarramt verwaltete Georg Briäus aus Korbach und das Bürgermeisteramt Bertold Boene.“ Eine zweite Inschrift lautet:“Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt, der wird leben, wenn er gleich stürbe; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Joh.11,Vers 25-26). Links vom Rundbogen ist das Wappen der Herrn Hertingshausen, rechts das Wappen der Stadt Naumburg.
Der oben erwähnte Graf Daniel, Bruder des regierenden Grafen von Waldeck, hatte das Schloss Naumburg als Wohnsitz erhalten. Er starb bereits im folgenden Jahr und wurde in der Netzer Kirche beigesetzt.

Alte Grabsteine auf dem Kirchplatz
Alte Grabsteine auf dem Kirchplatz

Zum Andenken an den alten Friedhof verfasste Herr Heinrich Ernst Kramer im Jahr 1938 ein Lied in Versform.

Zu Naumburg am Kirchplatz die Linden Und aus ihren Gräbern entsprossen
Gewachsen so wuchtig und breit. Und wuchsen die Linden empor.
Sie rauschen und raunen und künden Im Erdreich die Wurzeln umschlossen
Von Tod und versunkener Zeit. Der Toten gemeinsamen Chor.


Dort wo sie jetzt wurzeln und blühen Und Jahre um Jahre entfliehen,
War fünfhundert Jahre das Grab, Mit Dank und gläubigem Sinn
In das nach viel Sorgen und Mühen Im Schatten der Linden nun ziehen
Die Naumburger sanken hinab. Die Enkel zur Pfarrkirche hin.


Und wie sie gekämpft und gestritten Sie kehren mit frommen Gefühlen
Im Dasein ums tägliche Brot, Getreulich ins Gotteshaus ein
Und was sie erlebt und erlitten Und unter den Linden rings spielen
In Krieg und in bitterer Not, Die Kleinen in lustigen Reihn.


Das nahmen sie mit in die Erde, Drum sind jedem Naumburger Kinde
Die deckt sie nun mütterlich zu. Die Linden so lieb und vertraut.
Der Tod ihre Taten verklärte, Sie rauschen und raunen im Winde,
Er gab ihnen Friede und Ruh. Was alles sie einstmals geschaut!

Textquelle:
Dr. Volker Knöppel, Jahrbuch Geschichtsverein 10. Band 1992;
Karl-Franz Thiede, Die heilige Linde 2013
Bildquelle:
Karl-Franz Thiede

 
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Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.

W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer Geistlicher Rat