Aktueller Pfarrbrief unserer Kirchengemeinde

vom 25. 11. 2017 bis 17 12. 2017

 

Kommunionvorbereitung

Allgemeine Informationen zur Kommunionvorbereitung mit Berichten der Vorbereitung

 
 

Kirche "St. Elisabeth"

Die Kirche "St. Elisabeth" in Bad Emstal/Merxhausen gehört mit zur Kichengemeinde "St. Crescentius" Naumburg.

 

Der Vatikan auf youtube


 

Naumburger Kirchenlieder

Texte, Melodien, Downloads mehr...

 

Die 7 Fußfälle an der Weingartenkapelle

Haben Sie den Kreuzweg im Wald, der zur Kapelle führt, schon gesehen?

Geschichte der Naumburger Stadtpfarrkirche "St. Crescentius"

Naumburger Stadtpfarrkirche "St. Crescentius"

Die Stadt Naumburg wird erstmals in einer Urkunde des Jahres 1170 erwähnt. Damals gehörten die Bürger noch zum Kirchspiel Immenhausen, einem später untergegangenem Ort Richtung Elbenberg. Aber schon vor 1249 wird eine selbständige Pfarrei errichtet, eine Kirche aus dieser Zeit ist aber nicht mehr nachweisbar. Seit 1266 waren die Bischöfe von Mainz geistliche und weltliche Herren für Kirchengemeinde und Stadt Naumburg.
Im Jahr 1544 wurde Naumburg an die Grafen von Waldeck verpfändet. Diese führten die Reformation durch und so waren in Naumburg mehrere Jahrzehnte evangelische Geistliche tätig.
1588 kaufte Mainz das Amt Naumburg wieder zurück und führte das katholische Bekenntnis wieder ein. Bis zur Säkularisation im Jahr 1803 gehörte Naumburg dann zu Mainz und bildete so eine "katholische Insel" in der nordhessischen Diaspora. Heute gehört die Kirchengemeinde Naumburg zum Bistum Fulda.

Die Stadtpfarrkirche "St. Crescentius"

Die Stadtpfarrkirche ist ein gotischer Bau, der Anfang des 14. Jahrhunderts begonnen wurde. Aus dieser Zeit sind nur noch der untere Teil des Turmes, Teile des Chores und der Südwand erhalten. Von außen kann man noch zugemauerte Tür- und Fensteröffnungen erkennen. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde das Kirchenschiff neu errichtet und im Jahr 1512 der Turm ausgebaut. Beim großen Stadtbrand von 1684 brannte auch die Kirche vollständig aus und die ganze Innenausstattung ging verloren. Beim Wiederaufbau wurde dann, dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend, Barockaltäre aufgebaut. Am 26. Juni 1692 konnte die Kirche neu eingeweiht werden. Patron ist der heilige Crescentius, der als Glaubensbote am Rhein tätig war und um das Jahr 406 beim Germanenüberfall auf Mainz den Martertod erlitten hat. Eine große Innenrenovierung erfolgte im Jahr 1896/97. Die barocke Ausstattung wurde entfernt und durch eine neugotische ersetzt. Aus dieser Zeit sind auch die Glasfenster. Ende der 60er Jahre kam es zu einer Neugestaltung des Altarraumes, bei der dann die ganze neugotische Ausstattung entfernt wurde. In der Gegenwart hat sich eine umfassende Restaurierung der Kirche als notwendig erwiesen, bei der von der Heizung bis zur Elektroinstallation, von der Sanierung des Mauerwerks bis zur Ausmalung eine weitgehende Erneuerung erfolgte. Sie fand 1991 und 1992 statt.
Am 11. April 1992 wurde die Kirche der Gemeinde wieder übergeben.

 

  •  

    Video

     

    Video

     

    Video

     

    Video

     

    Video

     

    Video

     
  •  

    Bischofskonferenz

     

    Mach dich auf

     

    Neues Gotteslob

     

    Religionen entdecken

     

    Dekanat

     

Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.

W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer Geistlicher Rat