Aktueller Pfarrbrief unserer Kirchengemeinde

vom 22. 04. 2017 bis 14. 05. 2017

 
Festgottesdienst zum 50jahrigen Priesterjubiläum von Stadtpfarrer i.R. Geistlichen Rat Ulrich Trzeciok

Festgottesdienst zum 50jahrigen Priesterjubiläum von Stadtpfarrer i.R. Geistlichen Rat Ulrich Trzeciok

In einem feierlichen Festgottesdienst konnte Stadtpfarrer i.R. Geistlicher Rat Ulrich Trzeciok am Sonntag, 19. März, 2017, in der Stadtpfarrkirche St. Crescentius  sein 50jähriges Priesterjubiläum begehen.

 
Prozessionen in 2017

Prozessionen in 2017


 
Firmvorbereitung

Firmvorbereitung

Neue Informationen und neue Downloads zur Firmung 2017

 

Papst Franziskus


 

Kirche "St. Elisabeth"

Die Kirche "St. Elisabeth" in Bad Emstal/Merxhausen gehört mit zur Kichengemeinde "St. Crescentius" Naumburg.

 
Der Vatikan auf youtube

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Naumburger Kirchenlieder

Naumburger Kirchenlieder

Texte, Melodien, Downloads mehr...

 
Die 7 Fußfälle an der Weingartenkapelle

Die 7 Fußfälle an der Weingartenkapelle

Haben Sie den Kreuzweg im Wald, der zur Kapelle führt, schon gesehen?

Die neue "Lötzerich" Orgel in der Naumburger Stadtpfarrkirche

Die neue "Lötzerich" Orgel in der Naumburger Stadtpfarrkirche

Als Organisten sind in der Stadtpfarrkirche Sankt Crescentius in Naumburg tätig:

Herr Michael Loskant und Herr Helmut Jacobi


Überlegungen zum Orgelneubau


Für die Zeit der Romantik im Orgelbau und für den Orgelbau Sauers typische Register, wie Flute harmonique, Viola da Gamba, Cornett, Flauto dolce, Geigenprinzipal waren 1946 von dem Orgelbauer Werner Bosch, Kassel- Heiligenrode ausgebaut und durch andere Register ersetzt worden, um „die Orgel den jetzigen Anforderungen anzupassen und für den gottesdienstlichen Gebrauch recht viele Registriermöglichkeiten zu schaffen…“. Das Gehäuse des Schwellwerks wurde in 1961 von der Firma Alban Späth als nicht mehr zeitgemäß ausgebaut.
Der Prinzipal 8‘ im Hauptwerk, ursprünglich aus Zinn, war durch Zinkpfeifen ersetzt worden. Die Pfeifen an der Turmwand, jetzt nicht mehr durch das Schwellwerkgehäuse geschützt, wiesen z.T. Schäden durch ‚Zinnpest‘ auf. Die Orgel war zudem durch die Warmluftheizung, mit der die Kirche im Winter täglich für kurze Zeit aufgeheizt wurde, „verheizt“ worden. Durch das starke Gebläse der Heizung herrschten auf der Orgelempore dicht unter dem Gewölbe oft 25 Grad C, die Kirche kühlte aber auch schnell wieder aus. Zudem beförderte das Heizgebläse verbrannten Staub als Ruß und Kerzenruß nach oben in das offene Orgelgehäuse. Die Luft für den Orgelwind wurde aber aus dem kalten Turm angesaugt. Angesichts der Schäden äußerte sich Prof. Ackermann, der Orgelsachverständige des Bistums:
„Die heutige Orgel ist in einem beklagenswerten Zustand. Wir sind gemeinsam zu folgendem Ergebnis gekommen: Von der vorhandenen Orgel sollten bei einem Neubau nur verwandt werden das sehr schöne neugotische Gehäuse, das zu einem Vollgehäuse ausgebildet werden muss.[...] Die jetzige Disposition ist so nicht mehr zu verantworten, sie muss neu mit den heutigen klanglichen Erkenntnissen erstellt werden.[...] Von dem vorhandenen Pfeifenwerk... sollte, soweit möglich, alles wieder verwandt werden.“ (Aktennotiz Prof. Ackermann vom 03.11.’88)
Herr Loskant wurde aufgefordert, eine Disposition nach seinen Vorstellungen vorzulegen. Am 25.01.89 fand dann ein Gespräch in Fulda statt, in dem der Orgelsachverständige die vorgelegte Disposition billigte. Im Herbst des Jahres kam der neue Orgelsachverständige, Herr Kaiser, nach Naumburg, um sich über den Stand der Dinge zu informieren.
Mittlerweile war seitens der Stadt Naumburg als Baulastträgerin die oftmals verzögerte Ausschreibung über den Neubau der Orgel erfolgt. Bei der Submission am 30.08.89 zeigte sich, dass die Orgelbaufirma Karl Lötzerich aus Wolfhagen/Ippinghausen das kostengünstigste Angebot abgegeben hatte. Nachdem eine Stellungnahme vom Bistum eingeholt worden war, wurde dem Orgelbauer aus der Nachbargemeinde der Auftrag erteilt.
Über Details fanden in der Folgezeit noch eine Fülle von Absprachen zwischen Orgelbaumeister Lötzerich und dem Organisten der Gemeinde, Herrn Loskant, statt. Bauliche Veränderungen, der Neubau der Empore mit neuem Zugang vom Turm aus, machten schon bald Veränderungen in der Planung für das Gehäuse und das Pedal – Teilung in C und Cis – Seite – notwendig.
Am 24.02.92 wurde mit dem Aufbau der Orgel in der Stadtpfarrkirche begonnen und die Orgelweihe fand am11.04.92 durch Herrn Erzbischof Dyba statt.

Leihen Sie unserer Orgel für ein paar Minuten Ihr Gehör.
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Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.

W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer Geistlicher Rat