Blumenteppich auf dem Naumburger Marktplatz an Fronleichnam

Blumenteppich auf dem Naumburger Marktplatz an Fronleichnam

Da an Fronleichnam die traditionelle Prozession wegen der Corona-Pandemie ausfiel, initiierte die Frauengemeinschaft St. Elisabeth eine besondere Aktion.


Die Naumburger Bürgerinnen und Bürger wurden im Vorfeld von Fronleichnam für eine Blumenspende aufgerufen, damit auf dem Marktplatz ein Blumenteppich in den Regenbogenfarben gelegt werden kann.


Diesem Aufruf kamen viele Naumburger nach und brachten den ganzen Tag über dementsprechende Blumen vorbei. So dass den ganzen Tag über ein reger Betrieb auf dem Marktplatz herrschte und der Blumenteppich gelegt werden konnte.


Um 17:00 Uhr war das Werk vollbracht und Gemeindereferent Alexander von Rüden hielt eine kurze Andacht und bedankte sich bei allen für diese tolle Idee und das Engagement.


Auch Pfarrer Kowal bedankt sich ganz herzlichst an dieser Stelle.

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Lesung aus dem Buch Genesis (Genesis 8, 20a.c-21c.22; 9, 12-13.16)


Dann baute Noach dem HERRN einen Altar und brachte auf dem Altar Brandopfer dar. Der HERR roch den beruhigenden Duft und sprach in seinem Herzen: Ich werde den Erdboden wegen des Menschen nie mehr verfluchen. Niemals, so lange die Erde besteht, / werden Aussaat und Ernte, / Kälte und Hitze, / Sommer und Winter, / Tag und Nacht aufhören. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden zwischen mir und der Erde. Steht der Bogen in den Wolken, so werde ich auf ihn sehen und des ewigen Bundes gedenken zwischen Gott und allen lebenden Wesen, allen Wesen aus Fleisch auf der Erde.


Kurze Auslegung:

Gott hat mit den Menschen einen Bund geschlossen und dabei versprochen, dass „niemals, so lange die Erde besteht, Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht aufhören“ werden (Gen 8,22). Darauf dürfen wir vertrauen – auch in Jahren, in denen uns Ungewissheit und Sorgen umtreiben, gerade auch angesichts der Corona-Pandemie. Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen ist der Regenbogen. Und den finden wir gelegentlich am Himmel … und in den Wochen der CoronaKrise auch an vielen Fensterscheiben als weltweites Solidaritätszeichen von Kindern für Kinder. Darunter steht dann oft: „Alles wird gut!“ oder „Du bist nicht allein!“ 


Der Regenbogen ist das Zeichen unserer Verbundenheit - der Verbundenheit Gottes mit uns Menschen und der Verbundenheit der Menschen untereinander, die am heutigen Festtag durch die gemeinschaftliche Mithilfe, diesen Blütenteppich so wunderbar wachsen zu lassen, überaus deutlich wurde!  Der mit weißen Blüten geschmückte Marktplatzbrunnen bringt unsere Verehrung des Leibes Christi zum Ausdruck, der die Quelle unseres Lebens ist.

12. Juni 2020
 

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Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.


W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer, Geistlicher Rat

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