… und vor allem Gesundheit an Leib und Seele wünschen Ihnen …

Ihr Stadtpfarrer W. Johannes Kowal

Ihr Gemeindereferent Alexander von Rüden

und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pfarrbüro und in den Gremien.

Wir sind weiter für Sie erreichbar:

Kath. Kirchengemeinde St. Crescentius

Tel. 05625-340

Mail: sankt-crescentius-naumburg@pfarrei.bistum-fulda.de

Osterpfarrbrief 2020

Ostergedanken ODER ? Eine kurze Weile bei mir selbst

Die tragenden Hände

Liebe Gemeinde!

Wir nähern uns dem großen Osterfest 2020. Na ja, ich weiß es selbst nicht was ich Ihnen noch sagen soll. Wenn ich mir die ganze Situation anschaue, die wir erleben, nimmt mir das alles den Mut. Nach fast 44 Jahren als Pfarrer so etwas. Auf der einen Seite erlebe ich in dieser Zeit einen teuflischen Hass wo ein psychisch Gestörter Menschen erschießt, die anders denken und   anders aussehen, anders beten und eine andere, eigene Kultur haben, die niemandem weh tun.   Dann erleben wir, dass einer, der auch höchst wahrscheinlich in einer geschlossenen Psychiatrie behandelt sein sollte, mit seinem Wagen jede Menge Menschen schwer verletzt. Menschen, die friedlich feiern und sich ein bisschen Freude gönnen wollen.  

Und noch dazu die Pandemie, Corona, die viele Menschen auf die Knie zwingt. Und es sieht so aus, dass   uns diese Krankheit noch nicht verlassen will.

 

Neulich   hat mich einer gefragt: „Herr Pfarrer, wo ist der Gott?“.

Na ja, wo ist er, wenn wir ihn brauchen, können wir ruhig fragen,   aber wo sind wir, wenn er uns täglich zu einem Gespräch einlädt, wenn er wenigstens kurzes Gebet von uns erwartet.“   Wo sind wir da? Na ja, wir brauchen ihn nicht.

 

In der Zeit Noah‘s haben die Leute geheiratet, und noch vieles andere haben sie getan, sie haben leider keine Zeit für Gott gehabt, sie haben Gott einfach nicht gebraucht. Noah hat eine Arche gebaut und er wurde ausgelacht, bis die Sintflut kam.

   

Erleben wir heute nicht etwas, was uns an diese Zeit erinnert? Ist in der ganzen menschlichten Tragödie nicht ein Finger Gottes drin?  Lachen Sie mich bitte nicht aus. Aber ich sage es sehr konsequent und unmissverständlich und klar: Viele Menschen brauchen Gott einfach nicht mehr, aber zu fragen wo er ist weil WIR ihn brauchen, weil wir in Not sind, na ja, da dürfen wir von ihm verlangen, er soll etwas tun. Trotz allem glaube ich fest, ER ist da, und wird sicher allen Forchern beistehen. Er verlässt uns nie. 

 

Heute wo fast alles geschlossen ist, leider auch die Kirchen, um uns vor dem Corona - Virus zu schützen, ja, was sollen wir denn tun?

Am Aschermittwoch haben wir in der heiligen Schrift gelesen: „Wenn du beten willst, dann geh in dein Zimmer, schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist“ Mt 6, 6. Dies ist eine Haltung, die auch noch in unserer Zeit gelebt werden sollte. Ich denke, wir haben nun die Zeit erreicht. Jede und jeder in unserer Gemeinde. Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam haben wir die Kraft.

Wo sollen wir uns orientieren, wenn unsere Möglichkeiten zurzeit begrenzt sind? Ja, wir Christen sollen die Gottesdienste nicht vergessen. Wir können die Gottesdienste im Radio, TV oder Internet verfolgen. Wir sollen eine Kirche in der Familie bauen. Das ist auch eine Zeit, denke ich, unsere familiären Exerzitien in dieser „tragischen“ Zeit in der Familie zu erleben. Jede Familie für sich selbst und trotz allem gemeinsam weil und wieder sage ich, gemeinsam sind wir stark. Also alleine und trotz allem gemeinsam zu beten. Wir sollen vorsichtig sein und vor allem, und das unterstreiche ich noch einmal  sollen wir beten, und noch Mal in unserem Zimmer beten, wo der Vater uns auch im Verborgenen sieht, dass die Sintflut unserer Zeit bald in den Büchern der Geschichte untertaucht. Und das soll auch geschehen aus der Liebe zu den notleidenden Menschen.

 

Ja, liebe Gemeinde, wie Sie selbst erfahren, die Maßnahmen zur Eindämmung des „Corona-Virus“ überschlagen sich derzeit. Jeder von uns ist von harten   Einschnitten betroffen. Wie ich es schon erwähnt habe werden Veranstaltungen abgesagt, in unserem Bundesland Hessen und unserem Bistum Fulda.

 

Ich und wir alle können gut nachvollziehen, dass Menschen dieser neuen Erfahrung, und der großen Ungewissheit über den Verlauf der Pandemie mit ganz unterschiedlichen Gefühlen, wie Sorge und Angst, aber auch mit Gelassenheit begegnen. Durch extrem eingeschränkte Besuchszeiten besteht sicherlich auch bei einigen Menschen das Gefühl der Vereinsamung. Durch die Einschränkungen genauso wie durch das hohe Engagement in der Eindämmung und Bekämpfung des Virus merken wir alle, wie sehr wir einander bedürfen und aufeinander angewiesen sind.

 

Ich und mein pastoraler Mitarbeiter Alexander v. Rüden werden Sie derzeit leider nicht besuchen können, wir möchten Ihnen aber unserer Verbundenheit im Gebet versichern. Wir möchten Sie ebenfalls um ein Gebet für uns bitten. Ich darf leider nicht in öffentlicher Weise die Eucharistie feiern, trotz allem werde ich die Anliegen der ganzen Gemeinde, besonders die der Notleidenden mit ins Gebet nehmen.

 

Gleichzeitig möchte ich Ihnen ans Herz legen, dass Sie offenen Auges und Herzens Ihrer Nachbarin oder Nachbarn begegnen. Trost spenden, wo Einsamkeit um sich greift. Mut geben, wo Verzweiflung droht. Helfen  mit guten Worten, ohne sich selbst und andere zu gefährden.  

Gott sei Dank haben wir die Chance, auch über Telefon über die Grenzen der Wohnung miteinander in Beziehung zu treten.

Auch in der Seelsorge werden wir darauf in den kommenden Wochen angewiesen sein.

 

Ja, liebe Gemeinde, wir befinden uns im sogenannten „eucharistischen Fasten“. Ja, „eucharistisches Fasten“. Ein bewusstes Sich- Enthalten der Gemeinschaft mit Christus in der Eucharistie, um dann in der Kommunion zu einem späteren Zeitpunkt das Sakrament der Eucharistie mit umso größerer Freude wieder neu empfangen zu können. Auch diese „eucharistische Fasten“ kann eine bewusste Haltung sein, um diese Zeit ohne öffentliche Eucharistiefeiern und ohne Kommunionspendung einen geistlichen Sinn zu geben.

 

Mir fällt es wirklich schwer Ihnen das zu sagen, aber ich kann es nicht ändern;  

Für Gespräche und Seelsorge auch in seelsorglichen Notfällen erreichen Sie uns nur per Telefon über unser Pfarramt.

 

Martin Luther King hat einmal geschrieben

Der Glaube gibt uns die Kraft, tapfer zu ertragen, was wir nicht ändern können, und Enttäuschungen und Sorgen  gelassen auf uns zu nehmen, ohne je die Hoffnung zu verlieren.

 

Wir wünschen Ihnen Gesundheit an Leib und Seele. Seien Sie vorsichtig aber übertreiben Sie nicht und bleiben Sie bereit in jeder Zeit mit Gott ins Gespräch zu kommen. Möge er Sie in der gespannten Zeit mit seinem Segen umarmen.

Feiern Sie, liebe Gemeinde, trotz allem,  das Osterfest mit Gelassenheit und Freude.  Weil wir das glauben:

JESUS IST AUFERSTANDEN - ALLELUJA

 

Pfarrer W. Johannes Kowal & Gemeindereferent Alexander v. Rüden

 

Volkmarsen

Gott ergreift Initiative – und stellt sich gegen Leid und Tod!


Palmsonntag: Jubelrufe und Freudenstimmung in den Straßen Jerusalems.


Gründonnerstag: Gemeinschaft mit Jesus bei Fußwaschung und Abendmahl.


Karfreitag: Gewalt und Schmerz, Trauer und Verzweiflung, Warum?? Hilfe durch Simon von Cyrene und Veronika. Weinende Frauen am Weg. Johannes stützt Maria.


Ostern: Gott ergreift Initiative und stellt sich gegen Leid und Tod. Jesus ersteht vom Tod und begleitet später 2 Jünger auf ihrem Weg. Sie sind noch traurig und fragend und erkennen ihn noch nicht. Später aber gibt er sich ihnen zu erkennen.


Liebe Leserinnen und liebe Leser,


diese Kurzgedanken, die mir hinsichtlich der Karwoche und des darauffolgenden Osterfestes in den Sinn kommen, schreibe ich in der Woche nach den schrecklichen Ereignissen des Rosenmontags in Volkmarsen. Ich selbst war mit meiner Familie in diesem Rosenmontagszug dabei. Karnevalsrufe, Freudenstimmung in den Straßen der Stadt. Vielleicht ähnlich wie Palmsonntag in Jerusalem.


Und da – plötzlich, unvermittelt – raste ein Auto in die vorbeiziehenden Umzugsteilnehmer und in die Menschenmenge der vielen Kinder, Frauen und Männer am Straßenrand. Unfassbar! Hunderte wurden Opfer oder Augenzeugen dieser unfassbaren Gewalttat – körperliche und/oder seelische Verletzungen davontragend fürs ganze Leben. (Meine Familie und ich sind gottlob unversehrt geblieben, da wir schon ein Stückweit voraus waren, als das Attentat passierte.) Gewalt und Schmerz, Trauer und Verzweiflung, Warum?? Gefühle und Fragen des Karfreitags.


Unmittelbar danach setzte sich – fast wie automatisch – eine „Maschinerie“ in Gang: Da hat jede und jeder, der dazu irgendwie in der Lage war, auf seine je eigene Weise getan, wozu er/sie berufen ist – und hat dadurch beigetragen, in dieser Schreckenssituation adäquat zu reagieren: Die Ersthelfer und Einsatzkräfte bei der Versorgung der Verletzten, die Pfarrer und wir pastoralen Mitarbeiter als Seelsorger, und letztlich auch aus viele Frauen und Männer, die ihre/unsere Kinder umsorgt und abgeschirmt haben. Hilfe und Stütze auf dem Kreuzweg.


An verschiedenen Stellen in der Stadt wurden Räume geöffnet, in denen man Hilfe bekommen konnte, in denen man zusammen weinen, klagen, sich stützen konnte, in denen man Gemeinschaft haben konnte. Gemeinschaft trägt! Das erfuhren die Jünger am Gründonnerstag, und das war auch in Volkmarsen spürbar – am Rosenmontag nach der Amokfahrt und auch in den Folgetagen, besonders auch beim Ökumenischen Gottesdienst.


Aber wie steht es angesichts dieser Schreckenstat um eine österliche Perspektive, die die Zuversicht schenkt, dass Jesus lebt und Gott ein Gott des Lebens ist? Ich bin davon überzeugt, dass es sie gibt und dass es stimmt:


Wenn man sich vor Augen hält, wie viele Hunderte von Zuschauern auf dem Streckenabschnitt am Straßenrand standen, wenn man die hohe Zahl an Verletzten sieht (nahezu 150, darunter einige Schwerverletzte), denen Dank einer so großen Zahl schneller und bereitwilliger Ersthelfer und Einsatzkräfte so prompt geholfen wurde, und wenn wir trotz alldem GOTT SEI DANK keine Toten zu beklagen haben, dann war doch am Rosenmontag nach der Amokfahrt eine Schar von Schutzengeln und Gottes schützende Hand in Volkmarsen zugegen! Gott ergreift Initiative und stellt sich gegen Leid und Tod. Mag sein, dass Traurigkeit und Zweifel den Blick darauf versperren, aber Gott begleitet! Er ist da; er lebt und gibt sich später ganz leise zu erkennen. Das ist Ostern!


Für die vielen Worte und Zeichen der Anteilnahme in den Stunden und Tagen nach dem Anschlag danke ich herzlich. Es ist tröstlich zu wissen, dass in diesen schweren Zeiten so viele Menschen in Gedanken und Gebeten mit uns verbunden waren und sind!


Eine besinnliche Karwoche und ein frohes und gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen


Ihr Gemeindereferent Alexander von Rüden

 

Kircheninnenrenovierung

Kirchenrenovierung, Stand 02.04.2020


„Wann ist die Kirche fertig? “


Die Beseitigung der Schäden an 25 Holz- Gewölberippen auf 7 Konsolen hat Zeit gekostet und viel Geld (Nachtrag von 144.000, -), das nachfinanziert werden muss.


Probleme gab es mit der Beschaffung von neuen Steinplatten für den Fußbodenbelag im Chorraum und überall dort, wo neue Leitungen für Heizung/Lüftung und Elektrik im Fußboden verlegt werden mussten. Nun sind diese Arbeiten ausgeführt.


Seit Anfang Februar werden die Malerarbeiten von einer Essener Restaurierungsfirma ausgeführt; die Gewölbeflächen über der 5.Etage der Gerüste wurden vom Schmutz befreit, gespachtelt, grundiert, gestrichen und mit Begleitbändern versehen.


Ganz besonders als Blickfang ist der mittlere Schlussstein im Gewölbe gestaltet, wie so vieles andere auch, nach langen Überlegungen; Entwürfe wurden probehalber aufgemalt, verworfen, bis sich die jetzige Gestaltung herauskristallisiert hat.


Der Chorraum wurde in gleicher Weise bearbeitet und ist nun bis auf Restarbeiten fertiggestellt, die Gerüste dort sind abgebaut, die Buntglasfenster wurden gereinigt, durchrepariert und sind wieder in ihrer alten Farbenpracht eingebaut. An der Südwand im Chorraum ist schon die „Naumburger Madonna“ auf ihrer Konsole angebracht; sie wird einen künstlerisch gestalteten Hintergrund erhalten wird. Ebenso wird auch der Tabernakel an der Nordseite des Chorraumes im Hintergrund gestaltet werden, dies aber erst, wenn alle anderen Arbeiten abgeschlossen sind und die Kirche staubfrei ist.

Die Fußbodenplatten hinter dem Altar sind verlegt, wo früher die Stufenanlage war. Hier sollen in Zukunft einige Bänke aufgestellt werden, um z.B. für Marienandachten, Rosenkranzgebet oder auch Werktagsgottesdienste allein im Chorraum Sitzgelegenheiten zu bieten.


In Planung ist, dass die Gerüste in den Seitenschiffen, wo zurzeit noch an Gewölben und Wänden gearbeitet wird, am Dienstag nach Ostern abgebaut werden. Die Malerarbeiten werden dann noch etwa 10 Tage beanspruchen, vor allem im Turm.

Kircheninnenrenovierung

Der Raum hinter der Orgel ist schon zum Turmraum und zur Orgel hin mit Leichtbauwänden verschlossen. Der so entstandene kleine Raum (1,80 x 2,80) wird zur Lagerung von Messgewändern, Krippenfiguren etc. genutzt werden. Die neue Treppe unter der Empore (Nord-Eingang) ist installiert. Heute wurde das Geländer angebracht. Ein kleiner Raum unter der Treppe ist notwendig zur Unterstellung von Putzmaterialien, Staubsauger und ggf. für Stapelstühle und wird in den nächsten Tagen eingefügt. Im Durchgang zum Turm ist ein Kasten mit Ablageböden für Informationsschriften in die Wand hineingesetzt worden.


Dort gegenüber in der Wand befindet sich der Schrank für die Elektroverteilung, an der mit Hochdruck gearbeitet wird, ebenso an dem Schaltschrank in der Sakristei. Die Beleuchtung wird dort in der17.K.W. programmiert werden. Auch die Läuteanlage und die Heizungssteuerung sind dort integriert.


Die Arbeiten an und in der Orgel werden erst dann beginnen können, wenn der Kirchenraum fertig ist. Im Orgelbaubetrieb in Rotenburg gehen unterdessen die Arbeiten zur Reinigung und ggf. Reparatur des Pfeifwerkes voran. Das Geld für das neue Register „Fagott“ ist gespendet worden.


An Schreinerarbeiten stehen noch aus: die Überarbeitung aller Kirchentüren, die durch die Witterung sehr gelitten haben, und die Überarbeitung der Kirchenbänke.


Die Sakristei wird ganz zum Schluss neu gestrichen werden.


Die neue Gasheizung läuft seit Ende November, und die automatische Lüftungsanlage, um künftig Schimmelbildung zu vermeiden, wird nach Abschluss der Arbeiten in Betrieb genommen werden, ist also schon betriebsbereit.


Unser Dank gilt allen, die bei der Reinigung der Baustelle mitgewirkt haben und noch weiter mitwirken werden, wir danken für Verpflegung, für Kuchen, Brötchen und Kaffee für die Handwerker als Dankeschön für ihre Arbeit, für die Reinigung der Gerüste, die Reinigung der Pendelleuchten und für die bisher eingegangenen großen und kleinen Spenden sowohl für die Kirchenrenovierung allgemein als auch für Ausstattungsstücke (Madonna, Bilder, Figuren) im Einzelnen.


Der Verwaltungsrat

 
Kircheninnenrenovierung
Kircheninnenrenovierung
 

Liturgiekreis

Liturgiekreis der Katholischen Kirchengemeinde Naumburg

 

Auch im letzten Jahr haben wieder acht Frauen, ein Mann und ein Jugendlicher  aus Naumburg und zwei Personen aus dem Bereich Bad Emstal den Pfarrer am Altar unterstützt und als Lektorinnen und Lektoren mit geholfen,  den Gottesdienst in Naumburg und Merxhausen mit zu gestalten und das Wort Gottes zu verkünden.

In den werk- und sonntäglichen Gottesdiensten helfen wir mit, die frohe Botschaft unseres Herren den Gläubigen zu vermitteln. Dieser Lektorendienst am Altar wird nun schon 44 Jahre in Naumburg von uns Gemeindemitgliedern  am Altar ausgeübt, nachdem das II. Vatikanische Konzil die Laien stärker in die Gestaltung der Gottesdienste mit einbezogen hat.


Bei besonderen  Anlässen werden wir vom Liturgiekreis von einigen Gemeindemitgliedern unterstützt, wie z.B. bei Kinder- und Familiengottesdiensten, Erstkommunion, Firmung,  Erntedank usw.

Dafür sind wir dankbar!


Trotzdem möchten wir darauf hinweisen, dass wir keine „geschlossene Gesellschaft“ sind. Wir würden uns sehr freuen, wenn  noch mehr Gemeindemitglieder zu uns stoßen, insbesondere wäre die Freude groß, wenn sich noch ein paar Männer aus der Deckung wagen, um im Liturgiekreis mitzumachen.


Es ist immer wieder eine Freude, mit dem Pfarrer, für die Gemeinschaft der Gläubigen bei den jeweiligen Gottesdiensten, das Wort Gottes zu verkünden.


Wir treffen uns in unregelmäßigen Abständen, ca. alle 6 Wochen, im Jahr 2019

sechsmal, um den Liturgieplan zu erstellen. Dabei wird auch über diese oder jene Bibelstelle gesprochen und gebetet.


Also nur Mut! Wir hoffen auf Ihre Hilfe und weitere Unterstützung.

Kontaktpersonen sind a) in Naumburg Verena Dux Tel.: 05625/5833 und b) in Bad Emstal (Merxhausen) Elisabetha Rößler 05625/7519.

 

Sternsiner

Sternsinger unserer Kirchengemeinde


Vielen Dank für eine tolle Sternsingeraktion!

Ob mit flinken Füßen, fleißigen Händen, funkelnden Kronen, prächtigen Gewändern oder einer Spende…


an alle, die sich für die diesjährige Sternsingeraktion engagiert haben, sagen wir ein herzliches Dankeschön!

In unserer Pfarrgemeinde, in Naumburg und Bad Emstal, ist in diesem Jahr die Rekordsumme von 6636,30 Euro gesammelt worden, womit Kinder weltweit und besonders Friedensprojekte im Libanon unterstützt werden.


Am 06.01.2020 fuhr eine kleine Gruppe Naumburger und Bad Emstaler nach Fulda und feierte den Aussendungsgottesdienst im Dom. Anschließend wurde an verschiedenen Workshops teilgenommen - auch dieser Tag war ein Erlebnis!

Strnsinger
 
Sternsinger

Andachten zu den Schrifttexten der katholischen Sonn- und Feiertagsliturgie

G R Ü N D O N N E R S T A G 9. April 2020

1. Lesung: Exodus 12, 1–8.11–14

2. Lesung: 1 Korinther 11, 23–26

Evangelium: Johannes 13, 1–15


Auszug aus der 2. Lesung:» Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch.


Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!«


Impuls:


Ein Mahl wird gefeiert, in dessen Mitte die Worte stehen: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Das ist eine Form der Erinnerung, die Gegenwart schafft. In diesen Worten und mit diesem Handeln wird Christus gegenwärtig – in jeder heiligen Messe heute und an allen anderen Tagen jedes Jahres.


Umso mehr schmerzt es, dass wir in diesen Tagen diese Gegenwart Christi im Brot des Lebens, das er selbst ist, nicht erfahren dürfen. Aber wir dürfen gewiss sein: Auch in den heutigen Messen vom Letzten Abendmahl, die heute die Bischöfe und Priester unter Ausschluss der Öffentlichkeit feiern, werden wir alle mit hineingenommen in die Gegenwart des eucharistischen Herrn.


Gründonnerstag

Gebet:

Herr Jesus, wir bitten um den nötigen Mut zum Ausharren und um Ausdauer. Du bist in die Niedrigkeit dieser Welt gekommen, bist letztlich sogar am Kreuz gestorben als unser Gotteslamm, das die Sünden der Welt auf sich genommen hat.


Lass uns nicht vergessen, dass du uns durch dein Mahl immer wieder neu die Gemeinschaft mit dir und unseren Mitmenschen schenkst - auch jetzt, wo wir dieses Mahl nicht mitfeiern können.

Amen.

 

K A R F R E I T A G 10. April 2020

1. Lesung: Jesaja 52,13 – 53,12

2. Lesung: Hebräer 4, 14–16; 5,7–9

Passion: Johannes 18,1 – 19,42


Liedvorschlag:

Kreuz, auf das ich schaue GL 270


Textvariante der 1. Lesung:

» Seht ihn doch an, den Knecht Gottes!

So misshandelt und geschlagen,dass er kaum noch wie ein Mensch aussieht. Niemand mag ihn anschauen. Alle schauen weg, um seine Wunden nicht sehen und seine Schmerzen nicht mittragen zu müssen. Verachtet, ohne Ansehen, ungeliebt. Keiner, mit dem man über Nichtigkeiten reden könnte, während er kaum Kraft genug hat, die Schmerzen zu ertragen. Und doch ist er unsere Rettung, unsere Hoffnung und unsere ganze Zuversicht.«

(nach Schwester M. Ancilla Röttger)


Impuls:

Seit dem Karfreitag gibt es kein Elend auf dieser Welt, das Gott nicht mit den Elenden teilt, keine Hoffnungslosigkeit, in der Gott nicht einen Funken Hoffnung wachhält, keine Verlassenheit, die Gott nicht trägt. Das Kreuz ist Zeichen der Solidarität Gottes mit den gequälten Menschen. Jesus, der gekreuzigte Gottessohn, durchleidet die Ohnmacht des Menschen durch sein eigenes Menschsein. Und menschliche Ohnmacht – die spüren wir in diesen Tagen besonders! Karfreitag ist der Tag, der uns ermutigt, nicht wegzulaufen, sondern dazubleiben bei dem, der leidet, mitzugehen bis ans Kreuz, und dankbar auf den zu schauen, der uns darin nicht allein lässt.


M. Ancilla Röttger OSC & Norbert Pollmann SAC

Karfreitag

Gebet:

Heute ist Karfreitag.


Es ist der Tag, an dem wir in ganz besonderer Weise mit Jesus verbunden sind.

Jetzt scheinen wir anfanghaft zu kennen, was er erlebt hat:


fühlen uns verraten – wie er;


fühlen uns verurteilt – wie er;


haben große Angst – wie er;


sind verzweifelt – wie er;


fühlen uns einsam und verlassen – wie er.


Guter Gott, ich bitte dich um deine Nähe; bleibe bei uns.

Voll Vertrauen will ich sein und deinen Segen erbitten für die Zeiten, in denen ich selbst ein Kreuz tragen muss oder ein fremdes Kreuz mittrage.

Amen.

 
Ostern

Bibelwort: Johannes 20,1-18

Ausgelegt


Wann hat mir die Hoffnung zum letzten Mal „Beine gemacht“? Dass ich wirklich „ins Laufen“ gekommen bin, daran kann ich mich nicht erinnern. Doch dass die Hoffnung mich aufrichtet und mich weitergehen lässt, daran kann ich mich gut erinnern. Das geschieht immer wieder. Und das ist – finde ich – schon allerhand.


Es geschieht besonders in den Momenten, in denen ich mich von Gott ansprechen lasse. Im Gebet. Dann beginne ich das Gebet mit Sorgen und Ängsten und erfahre, dass mir leichter wird, wenn ich Gott sage, was mich belastet und wenn ich auf seinen Zuspruch höre – zum Beispiel in den Worten der Psalmen. Ich erlebe einen Wandel – ähnlich den der Maria von Mágdala. Zunächst ist da nur Sorge und Trauer, die blind machen für die Hoffnung, die vor ihr steht. Doch als sie angesprochen wird, erkennt sie und glaubt sie – und verkündet sie. Das ist die entscheidende Erfahrung des Ostermorgens. Und nicht nur des Ostermorgens. Das ist die Erfahrung des Glaubens. Für den Glaubenden kann an jedem Tag Ostern sein.

Michael Tillmann


Liedvorschläge:

Wir wollen alle fröhlich sein GL 326

Preis dem Todesüberwinder GL 784

Ein Fest der Auferstehung GL 472

Gebet:

Begegnen wolltest du mir,

und ich habe dich nicht erkannt?

Vielleicht kommst du ganz anders,

sprengst meine Vorstellungen.

Kommst

- als Überraschendes im Gewohnten,

- als Ungewöhnliches im Gewöhnlichen,

- als das Göttliche im Menschlichen?

Reiß meinen Blick auf,

damit ich dich erkenne,

wenn du mir begegnen willst.

Hildegard Nies


Segen:

Mitten im Dunkeln,in der Verzweiflung, im Traurigsein:

Aufstehen!

Mitten im Zweifeln, im Hadern, im Wütend-Sein:

Aufstehen!

Mitten im Müssen, im Sollen, Können und Dürfen:

Aufstehen!

Mitten im Annehmen, im Augen Öffnen, im Segen-Empfangen:

Aufstehen!

Und dadurch begreifen, was Ostern bedeutet.

Maria Radziwon

 

Ostermontag
Ostermontag

Mit dem brechenden Brot öffnet Jesus zwei Jüngern eine ganz neue Welt; die Welt der Auferweckung. Die bietet nur Gott allein. Und öffnet uns diese Welt: Es gibt immer Hoffnung, seit damals Ostern wurde. Jesus ist immer bei denen, die ihren Lebensweg gehen; besonders bei den Traurigen. Wo ein Mensch sich anderen zuwendet, öffnet Gott seinen Himmel. Wo zum Leben das heilige Mahl hinzukommt, gibt es Hoffnung. Weil Gottes neue Welt ganz nahe ist.


2. Sonntag der Osterzeit

Bibelwort: Johannes 20,19-31

Ausgelegt

Ostern und Pfingsten fallen für den Evangelisten Johannes auf einen Tag, erzählt er. Am Tag seiner Auferstehung verschenkt Jesus auch seinen Geist, den Heiligen Geist. Den Geist also, der den Willen des Herrn tut, ohne Vorbehalt, ohne Bedingung. Den Geist, der Frieden schafft in aller Furcht. Die gibt es ja bei den Jüngern, wie wir auch lesen. Es klingt, als seien sie wie zusammengekauert hinter verschlossenen Türen. Türen, die für den Auferstandenen kein Hindernis sind. Im Gegenteil. Er ist einfach da. Sein Geist kennt keine Mauern und Schlösser. Er ist da, wo er gebraucht wird. Sogar im Verschlossenen.


Das sollten wir uns sagen lassen; auch zu Herzen nehmen. Der Heilige Geist ist da, wo er gebraucht wird. Er ist selbst da, wo Menschen Türen und Herzen verschließen, ja fest verrammeln, um ihre Furcht auszusperren. Das wünschen wir, das gelingt aber nicht. Die Furcht lässt sich nicht aussperren, nur weil wir die Welt nicht sehen. Unsere Furcht ist da, wo auch unser Friede ist: im Herzen. Das berührt Jesus bei seinen Jüngern. Er sagt ihnen zu: Friede sei mit euch. Der Friede ist jetzt möglich; die Furcht wird jetzt kleiner. Im Moment des Vertrauens zu Gott hat die Furcht eine Grenze, eine unüberwindbare. Vertraut dem Frieden, der von Gott kommt – und die Furcht verliert ihre Macht.


Michael Becker

Gebet:

Ich bin gesendet,

um Menschen zu finden.

Habe keine Vorbehalte,

hege keine Vorurteile.

Begründe Vertrauen

Und Sicherheit,

weil Gott uns nahe ist.

Ich darf und kann die Menschen

mit Gott vertraut machen.

Mein Leben sei

Ein offenes Buch Gottes,

in dem alle lesen können,

wie Er zu uns ist.

Unbekannt


Segen:

Mit jedem Schritt, den du tust, und in jeder Begegnung,

die dir geschenkt wird, hinterlässt du Spuren.

Ich wünsche dir, dass du

Spuren der Freude unddes Glücks hinterlässt,

Spuren der Hoffnungund der Liebe,

 Spurendes Geistes des Friedensund der Besonnenheit.

Christa Spilling-Nöker

 
Ostern

Mitfeier der Kar- und Ostertage im öffentlich-rechtlichen Fernsehen:

Karfreitag, 10. April 2020

10:00 Uhr ARD evang. Gottesdienst aus Dresden

10:00 Uhr RBB evang. Gottesdienst aus Berlin

15:00 Uhr phoenix kath. Gottesdienst aus Münster

21:00 Uhr BR Kreuzweg aus Rom


Karsamstag, 11. April 2020

22:00 Uhr BR evang. Osternacht aus München

23:00 Uhr ZDF kath. Osternacht aus Mainz


Ostersonntag, 12. April 2020

09:30 Uhr ZDF evang. Gottesdienst aus Ingelheim

10:00 Uhr RBB kath. Gottesdienst aus Berlin

11:00 Uhr ARD kath. Gottesdienst u. Segen „Urbi et Orbi“ aus Rom


Ostermontag, 13. April 2020

10:00 Uhr ARD evang. Gottesdienst aus Lemgo


Weißer Sonntag, 19. April 2020

09:30 Uhr ZDF kath. Gottesdienst aus München

10:15 Uhr WDR evang. Gottesdienst aus Lemgo


Sonntag, 26. April 2020

09:30 Uhr ZDF evang. Gottesdienst aus Ingelheim

10:00 Uhr BR kath. Gottesdienst vom See Gennesaret


Bildquelle:pfarrbriefservice, pixabay, Karl-Franz Thiede

06. April 2020
 
 

Katholische Kirchengemeinde

St. Crescentius • Naumburg



Kirchstraße 22

34311 Naumburg


 

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Montag und Mittwoch: geschlossen
Dienstag:  09.00 bis 12.00 Uhr          

Donnerstag: 15.00 bis 17.00 Uhr
Freitag: 09.00 bis 12.00 Uhr  

 

Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.


W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer, Geistlicher Rat

Katholische Pfarrgemeinde St. Crescentius, Naumburg
 


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