"Kostbare Zeiten" Tag des ewigen Gebetes in St. Crescentius

Tag des ewigen Gebetes in St. Crescentius

Am Sonntag, 17. Januar 2021, wurde in unserer Kirchengemeinde der Tag des „Ewigen Gebetes“ begangen. Nach dem Hochamt wurde von Stadtpfarrer Geistlichem Rat W. Johannes Kowal das allerheilige Sakrament ausgesetzt. Anschließend begannen die Betstunden.


12:00 bis 13:00 Uhr eine Zeit für Stille

13:00 bis 14:00 Uhr eine Zeit für Kinder und Familien

14:00 bis 15:00 Uhr eine Zeit für Jugendliche und junge Erwachsene

15:00 bis 16:00 Uhr eine Erwachsenen-Gebetszeit

16:00 bis 17:00 Uhr eine Erwachsenen-Gebetszeit

17:00 Uhr Feierliche Schlussandacht der gebetazeiten


Die Kinderbetstunde wurde von Gemeindereferent Alexander von Rüden gehalten, unter dem Thema „Die Liebe Christi ist wie die Sonne“.


Anbeten – das bedeutet so ungefähr: Über Gott staunen, ihm danken, darüber nachdenken, wie gut und groß er ist.

Heute beten wir vor allem Christus an. Im Zeichen des Brotes ist er unter uns. Jesus hat gesagt: Ich bin das Brot des Lebens. In der Heiligen Hostie ist er unter uns. Diese Hostie ist in einem goldenen Rahmen, der so genannten Monstranz. So sehen wir: Dieses Brot ist ganz, ganz kostbar, kostbarer wie Gold.

Und diese Monstranz hat goldene Strahlen. Die Strahlen der Monstranz erinnern an die Sonne. Du hast gesagt: „Ich bin das Licht der Welt“.

Die Monstranz zeigt: Jesus strahlt in unsere Welt wie die Sonne. Er macht unser Leben hell und gut. So steht unsere Anbetungsstunde heute unter dem Motto: Gottes Liebe ist wie die Sonne.

So wollen wir jetzt Jesus verehren, ihm danken, über ihn nachdenken und staunen.

Die Sonne wärmt die ganze Erde. Auch wir freuen uns, wenn es draußen warm und schön ist. Deine Liebe wärmt unser Herz und macht unser Leben schön.

Wie wir uns freuen, wenn die Sonne scheint, so dürfen wir uns an dir freuen. Wir danken dir, dass wir in deinem Licht leben. Wir beten dich an:

Manchmal sehen wir die Sonne nicht. Trotzdem wird es Tag. So bist auch du bei uns, auch wenn wir dich manchmal nicht sehen.

Wie die Sonne mit ihrer Kraft den Weltraum, die Luft und die Wolken durchdringt, so bist du auf der ganzen Welt da. Wir beten dich an:

Durch dich kann alles wachsen, blühen und reifen. Du schenkst uns Leben.

Herr Jesus Christus, du bist immer da wie die Sonne. Du durchdringst mit den Strahlen deiner Liebe unser ganzes Leben. Bei dir dürfen wir uns geborgen fühlen. Bei dir spüren wir, was gut und richtig oder was böse ist und Freundschaften zerstört. Wir danken dir für alles, was du uns schenkst. Wir bitten dich: Lass deine Liebe auch dann in uns leuchten, wenn wir traurig, ratlos, lustlos oder böse sind. Dir wollen wir ganz nahe sein. Dir sei Lob und Dank, heute und in Ewigkeit. Amen.

Gott ist wie die Sonne, so hell und strahlend, aber er ist noch viel, viel größer. Kein Mensch kann ihn sehen. Nur Jesus können wir sehen, seinen Sohn. Auch Jesus ist strahlender und größer als die Sonne. Aber er kommt so zu uns, dass die Menschen damals ihn sehen konnten. Die Kinder konnten mit ihm spielen und sprechen. Die Erwachsenen haben von ihm gelernt, richtig zu leben. Und alle, die Kinder und Erwachsenen haben das Beten von Jesus gelernt. Und noch etwas haben sie gelernt: Dass das Herz von Jesus so groß ist, dass er eine riesige Liebe zu uns hat.

Die diesjährige Schlussandacht am Tag des ewigwn Gebetes stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie.

Nur gemeinsam können auch wir den Virus eindämmen und unser normales Leben zurückgewinnen. Durch die Taufe sind wir zu Propheten*Prophetinnen Gottes geworden, deren Auftrag es ist auch unsere Gesellschaft ein wenig anzustupsen hin zum Guten.

Herr Jesus Christus, unter uns gegenwärtig im „wahren Manna“, im Brot des Himmels und des Lebens, hilf uns dabei!


„So will ich diese Tage mit euch leben

Und mit euch gehen in ein neues Jahr.“ –

Du Gott und Herr des Friedens,

am Beginn des Neuen Jahres legen wir alles in Deine Hand.

Angesichts von Ohnmacht und Nervosität, Unsicherheit und Fragen

wagen wir Schritte des Vertrauens.

Von Dir und nicht von einem blinden Schicksal wird unser Leben geleitet.

Erklärungen und Debatten über den Zustand der Welt greifen zu kurz.

Mit Deinem Frieden wollen wir einen Weg der Zuversicht wählen.


Du Gott und Herr der Vergebung,

hilf uns, auf Deine leise Gegenwart zu achten, die uns begleitet.

Angesichts der Pandemie, die immer noch nicht besiegt ist,

widersagen wir der Versuchung, Schuldige zu benennen

und uns auf das Versagen von Menschen und Institutionen zu fixieren.

An Deiner Hand wollen wir Wege der Versöhnung gehen,

bereit zu einer Umkehr des Herzens – im Denken, Reden und Tun.


Du Gott und Herr des Lebens,

wir bitten für alle, die von Bitterkeit und Enttäuschung erfüllt sind.

Mit Deiner heilsamen Nähe stärke alle Kranken und Leidenden.

Lehre uns in diesem Neuen Jahr, mit Respekt und Wertschätzung

dem Leben in seiner Schönheit und Zerbrechlichkeit zu begegnen.

Aus Dankbarkeit für alles, was uns geschenkt ist, stärke unser Mitgefühl

und eine helfende Kreativität für Bedürftige und Einsame.


Du Gott und Herr der Liebe,

schenke uns Ausdauer im Guten, Trost in der Bedrängnis

und Geduld in den Herausforderungen dieser schwierigen Zeit.

Hilf uns, Dich in allem zu suchen, zu finden und zu lieben.

Du, der den Tod besiegt hat, bist uns Zuversicht

und immer neue Quelle tiefer Freude.

Wir vertrauen auf Dich; wir vertrauen auf die Geisteskraft Deiner Liebe

und auf die Fürsprache der heiligen Corona von Aachen –

jetzt und alle Tage bis in Ewigkeit. Amen.


Nach den Fürbitten und Gebeten wurde nach dem Te deum der euchristische Segen von Pfarrer Kowal erteilt.

Tag des ewigen Gebetes in St. Crescentius
18. Januar 2021
 

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Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.


W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer, Geistlicher Rat

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