St. Crescentius

Aktueller Pfarrbrief unserer Kirchengemeinde

vom 22. 01. 2018 bis 04 02. 2018

 
Pfarrverwaltungsrat

Ergänzungswahl des Verwaltungsrates

Am Samstag/Sonntag, 24. und 25. Februar 2018 finden die Ergänzungswahlen für die Verwaltungsräte statt.

 
St. Elisabeth

Kirche "St. Elisabeth"

Die Kirche "St. Elisabeth" in Bad Emstal/Merxhausen gehört mit zur Kichengemeinde "St. Crescentius" Naumburg.

 
Kommunionvorbereitung

Informationen

Allgemeine Informationen zur Kommunionvorbereitung mit Berichten der Vorbereitung

 
Papst Franziskus

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St. Crescentius

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Papst Franziskus

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Weingarten

Die 7 Fußfälle an der Weingartenkapelle

Haben Sie den Kreuzweg im Wald, der zur Kapelle führt, schon gesehen?

Weihnachtsgruß von Geistlichen Rat Stadtpfarrer W. Johannes Kowal

Wieder nähert sich ein Jahr dem Ende. Oft, wenn ein Jahr sein Ende fast erreicht hat, fragen sich die meisten Menschen: "Was war das für ein Jahr?"


Und alle stellen fest: Sicher ein Jahr mit viel Erlebtem und Überlebtem.


Auch ich denke am Ende des Jahres an die Ereignisse, die in unserer Gemeinde geschehen sind, z. B. an die neu getauften Kinder, an die Erstkommunionkinder, an die in diesem Jahr gefirmten Jugendlichen, aber auch an die Armen, die oft, wenn auch nicht täglich, an meine Tür geklopft haben.

Aber auch andere Sachen unserer Gemeinde beschäftigen mich sehr als Pfarrer, der auch für das Materielle der Kirche eine gewisse Verantwortung trägt, und ich frage mich: "Was haben wir alles in dem vergangenen Jahr geschaffen?" Ich muss gestehen: es war auch dieses Mal nicht wenig und das freut mich, freut mich sogar sehr. Ich habe aber auch gehört: "Herr Pfarrer lassen sie das alles, reicht es Ihnen noch nicht?". Na ja, wenn aber die alten Mauern unserer Kirche eine Renovierung brauchen, kann ich das einfach nicht lassen, weil mir klar ist, dass einmal nach uns andere Menschen kommen, die sich sicher neugierig umdrehen werden, schauen und fragen: was und wie WIR ihnen alles hinterlassen haben.


Deswegen tut es mir gut, Weihnachten mit den Gedanken zu feiern: auch in diesem Jahr waren wir fleißig. Und das stimmt mich und uns alle ein, das Weihnachtsfest mit großer Freude zu feiern.


Ja, Weihnachten. Sehnsucht nach Frieden, nach Geborgensein, Angenommensein, nach sich freuen, und Glücklichsein, nach Geliebtsein, kurz: Sehnsucht nach einer heilen Welt.


So können wir einiges von der Stimmung des Weihnachtsfestes beschreiben: "Es soll alles ganz schön und gut sein, es soll alles in Ordnung sein und soll doch immer so bleiben." Vielleicht hätte es mancher so nicht formuliert, aber womöglich fühlen es einige so.


Dabei war Weihnachten, das heißt die ursprüngliche Heilige Nacht, gar nicht so in Ordnung. Maria und Josef konnten nicht einmal in einem anständigen Hotel unterkommen. Ein Stall musste es tun und Jesus musste mit einer Futterkrippe vorlieb nehmen.


Doch wir haben gut feiern. Eigenartig - da taucht, wie selten an einem Abend im Jahr, wie sonst kaum in einer gottesdienstlichen Feier, in dieser Heiligen Nacht der Wunsch nach Erfüllung einer tiefen Sehnsucht auf. Es ist sinnvoll diese Sehnsucht zu erfahren.


Wir Menschen sind zu einem Leben gerufen, in dem alles ganz schön und gut und in Ordnung ist, und immer bleibt. Wir dürfen dieser Sehnsucht trauen. Sie wird uns in der Heiligen Nacht bestätigt durch die Botschaft der Engel: "Es herrscht große Freude, weil der Retter und Erlöser geboren ist."


Und der Gesang der Engel macht deutlich, dass wirklich alles in Ordnung ist. Gott ist geehrt und wir Menschen dürfen seinen Frieden erfahren. Doch sobald der Gottesdienst zu Ende ist und wir die Kirche verlassen, weht uns vielleicht schon wieder der kalte Wind unserer alltäglichen Begebenheiten und Unzulänglichkeiten ins Gesicht, ergießt sich über uns der Regen unserer mit Mängeln und Fehlern behafteten Menschlichkeit, lässt uns die Kälte unserer eigenen und der anderen Ichbezogenheit erschauern.


Mein erster Wunsch für Sie und für uns alle ist:

Mögen wir die Gabe dieser Weihnacht, als Geschenk des göttlichen Kindes, die Freude über kleine und große Zeichen der Verbundenheit und Liebe, eine schöne Feier, Musik und vertraute Lieder - mögen wir all das dankbar annehmen können.


Möge sich all das in unseren Sinnen, unserem Leib und unserem Herzen in Kraft verwandeln. Mögen wir gestärkt wieder gehen. Mögen wir erkennen, dass diese Gabe und Kraft auch eine Aufgabe ist: die Aufgabe, im Herzen zu bewahren und ins Leben zu bringen, was die Geburt Jesu bezeugt und was dieser Jesus uns gelehrt hat: dass die schlichten Taten der Liebe die wichtigste Aufgabe unseres Lebens sind.


Das kann beginnen mit dem Moment der Geduld, wenn man wieder ins Auto steigt, mit dem gelassenen Verständnis, wenn der Stress dieser Tage uns aneinandergeraten lässt. Es findet seine Steigerung, wenn wir um Jesu Willen vielleicht den Kontakt zu jemandem aufnehmen, den wir lange links liegen ließen, und eine Feindschaft beenden, die das Miteinander vergiftet hat.


Und es kann enden mit dem Vertrauen auf Gottes Wegen, wenn er uns durch das Leben hindurch führt. "Sehnsucht nach einer heilen Welt". Die Verheißung dieses Festes, mehr noch, die Verheißung dieser Heiligen Nacht, will ihre Erfüllung in unserem Leben finden.


Mit diesen Gedanken, die ich teilweise von M. Brik geliehen habe, wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Möge Ihnen und mir das neue Jahr 2018 nur schöne und gesunde Tage bringen.


W. Johannes Kowal Stadtpfarrer.

19. Dezember 2017
 

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Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.


W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer, Geistlicher Rat

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