St. Crescentius

Aktueller Pfarrbrief unserer Kirchengemeinde

vom 06. 04. 2018 bis 29. 04. 2018


 
St. Crescentius Naumburg

Aktuelle Umfrage zur Zukunft unserer Kirchengemeinde St. Crescentius

Ihre Meinung ist uns wichtig! 

Unsere Kirchengemeinde ist immer auf dem Weg, sie entwickelt sich weiter und muss sich auch aktuellen Fragen und Problemen stellen

 
Kindertagesstätte St. Vinzenz

Stellenausschreibung

Die Katholische Kindertagesstätte St. Vinzenz, Naumburg sucht zum 06.08.2018 eine Erzieher/in als Elternzeitvertretung befristet bis zum 01.07.2020.

Bewerbungen sind schriftlich mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Lichtbild, beglaubigte Zeugnisausfertigungen, ärztliches Attest, lückenlose Tätigkeitsnachweise und Referenzen) bis zum 15.05.2018 an das Kath. Pfarramt, Kirchstraße 22, 34311 Naumburg zu richten.

 
Vatican

Urbi et Orbi zu Ostern 2018

Wir dokumentieren im vollen Wortlaut die Ansprache von Papst Franziskus zum traditionellen Segen Orbi et Orbi, Ostern 2018.

Textquelle: Vatican News

 
St. Elisabeth

Kirche "St. Elisabeth"

Die Kirche "St. Elisabeth" in Bad Emstal/Merxhausen gehört mit zur Kichengemeinde "St. Crescentius" Naumburg.

 
Papst Franziskus

Radio Vatikan

Hier gelangen sie zur deutschsrachigen Ausgabe von Radio Vatikan.

 
Papst Franziskus

Der Vatikan auf youtube

Hier gelangen sie zum Youtube-Kanal des Vatikans

Ostergedanken des Stadtpfarrers

Wenn das Leben in der Natur nach dem Winterschlaf wieder erwacht, dann ist es schon so weit, dann feiern wir Ostern.


Wir feiern das Auferstehen vom Tod zum Leben.


Wir feiern also ein Fest des Lebens. Wir feiern einen Gekreuzigten, wir feiern Jesus von Nazareth, von dem es heißt, dass er nicht im Grab geblieben ist.


Ja, was Maria von Magdala und die andere Maria in der Dunkelheit des frühen Morgens verborgen bleibt, das wird später dem Simon Petrus enthüllt: die wunderbare Wahrheit, dass Jesus von den Toten auferstanden ist!


Bevor ich aber mit Ihnen, liebe Gemeinde, meine Ostergedanken teile, möchte ich mich zu allererst ganz herzlich bei denen bedanken, die sich auch diesmal bereit erklärt haben,  mir und der Kirche zu helfen und sich im Verwaltungsrat zu engagieren.


Dann kann ich zu mir selbst sagen: „Jetzt kannst du das wunderschöne Fest wirklich feiern und die Zeit genießen. Weil du Helfer hast, auf die du sich verlassen kannst, darfst du leichter auf das Kommende schauen. Ja, schauen vor allem auf das bevorstehende Osterfest.“



 

Ja, Ostern ist ein schönes und fröhliches Fest. Fast überall suchen die Kinder und auch viele Erwachsene Ostereier. Wir freuen uns über den Frühling mit den ersten bunten Blumen. Aber wir können Ostern nur dann wirklich fröhlich feiern, wenn wir uns daran erinnern, was vorher geschehen ist. Es ist noch nicht lange her. Vor zwei Tagen war Karfreitag. Das ist der traurigste Tag im ganzen Kirchenjahr. Jesus musste am Kreuz sterben. Damit hatten seine Jünger nicht gerechnet.


Alle Träume und Hoffnungen waren dahin. Sie waren traurig. Aber damit endet die Geschichte nicht. Sonst würden wir Ostern nicht feiern.
Wenn in unserer Familie ein Mensch stirbt, sind auch wir alle traurig.


Zuerst können wir noch gar nicht richtig begreifen, was geschehen ist. Das Grab ist dann für viele ein Ort, wo sie ihren Verstorbenen nahe sein möchten.
Ähnlich ging es auch Maria von Magdala und der anderen Maria. Diese beiden Frauen kommen also ganz früh zum Grab, um es nach damaligem Brauch zu pflegen.


Damit wollen sie auch Jesus ehren, mit dem sie so lange unterwegs waren. Sie wollen ihm nahe sein.


Es sind zwei Frauen aus dem Gefolge Jesu. Es sind nicht die Jünger, die Männer, die so oft namentlich erwähnt worden sind, die Jesus ausgewählt hat – denken wir an Petrus, Jakobus und Johannes auf dem Berg Tabor. Sie sind jetzt nicht zu sehen. Dafür werden diese Frauen zu Zeugen der Auferstehung. Sie erleben nicht die Auferstehung, aber sie sehen Zeichen, die ihnen sagen, dass etwas Außergewöhnliches geschehen ist. Die Erde bebt, ein Engel, in strahlendem Gewand, leuchtend wie ein Blitz, wälzt den tonnenschweren Stein vom Grabeseingang weg und die Wächter fallen in Ohnmacht. Sie sind Zeugen, weil der Engel ihnen die Auferstehung verkündigt und sie auf das leere Grab hinweist. Sie sollen den Männern aus der Gefolgschaft Jesu von der Auferstehung berichten.


Kommt uns da etwas bekannt vor? Ist es nicht auch in unserer Gemeinde oft so, dass es überwiegend die Frauen sind, die sich sorgen und um das Gemeindeleben kümmern?


Maria aus Magdala und die andere Maria können nicht das tun, was sie eigentlich wollten, nämlich das Grab pflegen. Jetzt geht es um etwas Anderes. Der Engel schickt sie vom Grab weg zu denen, die durch den Tod Jesu aus der Bahn geworfen sind, von denen wir später hören werden, dass sie sich aus Angst hinter verschlossenen Türen verbergen.


Sitzen auch wir in unserer Gemeinde nicht oft hinter verschlossenen Türen und schauen zu viel zurück auf das, was nicht mehr ist, betrauern vergangene Zeiten und Zustände, die es nicht mehr gibt, anstatt zu den „Brüdern“ zu gehen, wie es im Evangelium heißt, und die Botschaft von der Auferstehung und unsere Erfahrungen in die Welt von heute zu tragen?


Aber mir geht es gar nicht um die großen Erfahrungen unseres Lebens, nein. Mir geht es um die kleinen Erfahrungen, die wir schon teilweise - na ja, über unseren künftigen Pfarrverbund gesammelt haben, den wir so mühsam „basteln“. Erfahrungen, die wir weiter tragen und mit anderen teilen.


Die Frauen werden nach Galiläa geschickt, dorthin, wo das Wirken Jesu den meisten Anklang fand, dorthin, wo er die Apostel berufen hat und dorthin, wohin die meisten Jünger wahrscheinlich wieder an ihre alten Arbeitsplätze, in ihr altes Leben zurückgekehrt waren.


Ja, aber die Erscheinung des Engels und die anderen erschütternden Erfahrungen machen die Botschaft eindeutig: da ist kein Zweifel möglich. Es ist eine himmlische Botschaft. „Fürchtet euch nicht“ sagen sowohl der Engel und auch Jesus zuerst.


Diese Furcht ist offensichtlich schnell der Freude gewichen, dass Jesus lebt. Die Frauen und Männer, die mit Jesus unterwegs waren, die für ihn vieles aufgegeben hatten, sie freuten sich, als sie Jesus sahen. Und was er ihnen sagte, das taten sie auch, und sicher taten sie es mit Begeisterung.


Ich frage mich und ich frage Sie: Wo ist unser Galiläa heute? Wohin schickt uns der Engel, und was sagt Jesus zu uns heute, wo er uns treffen wird?


Noch mal zurück zu unserer Gemeinde. Ich frage noch einmal: Ja, wohin schickt uns der Engel nun und heute, wo kündigt Jesus uns an, dass wir ihn sehen können. Wie lautet unsere Auferstehungsbotschaft heute? Oder sind diese Zeiten vorbei, dass wir Jesus begegnen können?


Ja, wo treffen wir uns, um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern? Wir treffen uns selbstverständlich in der Kirche. Können die anderen neben uns, mit denen wir den Gottesdienst feiern und beisammen sind, unsere Freude spüren? Sind wir begeisterte und begeisternde Boten der Auferstehung?


Menschen, die ein Herz haben für das, was unsere Nächsten bewegt? Und wenn wir in der Osterzeit das kleine bescheidene Stückchen Brot empfangen, ohne Erdbeben und strahlendes Gewand, erleben wir das als eine Begegnung mit dem Auferstandenen?


Wir sind eingeladen, mit allem, was wir mit uns tragen, uns ganz der Freude zu überlassen mit dem, der Leid und Tod überwunden hat.
Mit diesen Gedanken wünsche ich Ihnen allen ein frohes Osterfest.


Möge uns der auferstandene Jesus mit seinem reichen Segen umarmen und der Engel mit den Worten:„Fürchtet euch nicht!“ aufmuntern, die Botschaft des auferstandenen Jesu Christi freudig mit unserem Verhalten zu verkünden.


W. Johannes Kowal

26. März 2018
 

Einweihung der sieben Fußfälle

Einweihung der sieben Fußfälle

Firmung in St. Crescentius

Firmung in St. Crescentius

1. Heilige Kommunion in St. Crescentius

1. Heilige Kommunion in St. Crescentius

Naumburger Kirchenlieder

Naumburger Kirchenlieder

 

Katholische Kirchengemeinde

St. Crescentius • Naumburg



Kirchstraße 22

34311 Naumburg


 





Telefon: 05 62 5 - 3 40

Fax: 05 62 5 - 92 59 16  


 

Pfarrbüro - Öffnungszeiten


Montag und Mittwoch: geschlossen
Dienstag:  09.00 bis 12.00 Uhr          

Donnerstag: 15.00 bis 17.00 Uhr
Freitag: 09.00 bis 12.00 Uhr  

Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.


W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer, Geistlicher Rat

Karte
 


© St. Crescentius, Naumburg

 

Katholische Kirchengemeinde

St. Crescentius • Naumburg


Kirchstraße 22

34311 Naumburg




Telefon: 05 62 5 - 3 40

Fax: 05 62 5 - 92 59 16  



© St. Crescentius, Naumburg