Aktueller Pfarrbrief unserer Kirchengemeinde

vom 22. 04. 2017 bis 14. 05. 2017

 
Festgottesdienst zum 50jahrigen Priesterjubiläum von Stadtpfarrer i.R. Geistlichen Rat Ulrich Trzeciok

Festgottesdienst zum 50jahrigen Priesterjubiläum von Stadtpfarrer i.R. Geistlichen Rat Ulrich Trzeciok

In einem feierlichen Festgottesdienst konnte Stadtpfarrer i.R. Geistlicher Rat Ulrich Trzeciok am Sonntag, 19. März, 2017, in der Stadtpfarrkirche St. Crescentius  sein 50jähriges Priesterjubiläum begehen.

 
Prozessionen in 2017

Prozessionen in 2017


 
Firmvorbereitung

Firmvorbereitung

Neue Informationen und neue Downloads zur Firmung 2017

 

Papst Franziskus


 

Kirche "St. Elisabeth"

Die Kirche "St. Elisabeth" in Bad Emstal/Merxhausen gehört mit zur Kichengemeinde "St. Crescentius" Naumburg.

 
Der Vatikan auf youtube

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Naumburger Kirchenlieder

Naumburger Kirchenlieder

Texte, Melodien, Downloads mehr...

 
Die 7 Fußfälle an der Weingartenkapelle

Die 7 Fußfälle an der Weingartenkapelle

Haben Sie den Kreuzweg im Wald, der zur Kapelle führt, schon gesehen?

Ostergedanken

von Stadtpfarrer Geistlichen Rat W. Johannes Kowal

Sehr geehrte Mitchristen,

es ist schon oder wieder so weit, wir feiern Ostern. Wie schön!

An Ostern darf gelacht werden. Und wir haben viel zu lachen.

Lachen vor Freude.

Erstens, dass unsere Kirche von außen endlich wunderschön aussieht. Wenn ich mal die Gelegenheit habe, mit den Touristen, die ab und zu vorbeifahren, oder auch die Kirche besuchen, zu sprechen, loben sie die Schönheit der Stadtpfarrperle.

Vor allem, habe ich viel zu lachen, jeden Tag sehe ich wie die Stadtpfarrkirche wunderschön glänzt, ob im Schneefall oder im Regen, ob in Sonnenstrahlen oder im Mondschein.

Damit ist aber nicht alles fertig.

Deswegen sage ich - zweitens - ich möchte weiter handeln.

Wenn es uns gelingt, und das hoffe ich, möchte ich im Jahr 2018, dass wir die Kirche innen sanieren lassen - die Wände und auch die marode Heizung.

Außerdem ist der Eingangsbereich vor dem Gemeindezentrum nicht in Vergessenheit geraten.

Wir müssen aber einen Schritt nach dem anderen nach vorne gehen und handeln. Das bereitet uns allen, das bereitet mir eine große Freude, also - darum darf gelacht werden.

Es darf gelacht werden, weil 11 Kinder aus unserer Gemeinde am Weißen Sonntag Jesus in der Heiligen Kommunion aufnehmen werden.

Es darf vor Freude gelacht werden, weil sich 22 Jugendliche auf das Sakrament der Firmung vorbereiten, und am 16. November mit dem heiligen Öl besiegelt werden.

Vor allem aber darf am Osterfest gelacht werden. Es sagten sogar die alten Theologen: "An Ostern muss gelacht werden." Worüber? Ja, darüber, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Dass das Leben siegt, auch wenn unsere Erfahrung und die Nachrichten aus Syrien, dem Südsudan, Nigeria und auch anderen Afrikaländern oder sogar aus der Nachbarschaft, ja aus der Nachbarschaft, dagegen sprechen.

 

Lachen Sie also mit. Lachen Sie vor Freude, dass Gott den Status geändert und Jesus vom Tod in die Auferstehung geführt hat.

Na ja, ehrlich gesagt, so einfach ist das nicht mit dem Osterlachen. Und ein Klick reicht auch nicht, um das Ostergeheimnis zu erfassen.

Sicher ist: Die Jünger damals hatten es auch nicht leichter als wir heute. Sie hatten ihren Lehrer, Begleiter und Freund verloren. Er wurde von den Feinden und Folterern der Besatzungsmacht, von den Leuten, die den Glauben der damaligen Anhänger Jesu lächerlich fanden, getötet. Und Gott, dem Jesus vertraute, dem er treu blieb, hatte das zugelassen, hatte den Ungläubigen, den grausamen Menschen anscheinend Recht gegeben. Er ließ zu, dass man seinen Sohn ans Kreuz hängte und ins Grab brachte.

Unbegreiflich ist das, für die Jünger damals und für uns, auch im Blick auf die Not und Ungerechtigkeit heute.

Ich denke, die Jünger brauchten sicher mehr als drei Tage bis die Tränen des Karfreitags in Osterjubel verwandelt waren. Es gelang ihnen nur, indem sie sich in das Neue, das Gott geschaffen hat, rufen ließen. Maria Magdalena tat das, indem sie zum Grab ging, allein, weil man manche Schmerzen allein durchstehen muss.

Das Grab, gestern noch Ende aller Hoffnungen, wird nun zum Startpunkt für eine neue Aufgabe. Maria Magdalena ist die Erste, die losrennt und die Auferstehung Jesu öffentlich macht.

Dann treffen zwei Jünger Jesus unterwegs nach Emmaus und werden in eine neue Richtung gelenkt. Später wird Petrus von Jesus aus dem Fischerboot geholt und zum Hirten seiner Herde gemacht. Ja, wenn der Tote seinen Status in "Auferstandenen" ändert, dann bleibt nichts, wie es war.

Schauen wir die Grabbesucher an, die nach dem dritten Tag Jesu Leichnam salben wollten, sie erfahren mit Zweifel: er ist nicht hier. Aber wo kann er sein? Der Auferstandene liefert keine Standort- anzeige. Vielmehr, er schickt uns auf die Suche nach dem, der dahin ging, wo alles Leben und alle Hoffnung erloschen waren.

Aber dank der unzähligen Kanäle, die uns mit Nachrichten beschicken, wissen wir, wo er sein könnte. Ganz weit weg für manche oder ganz in der Nähe (in der Nachbarschaft) für andere.

Weil Jesus auferstanden ist, müssen seine Jünger reagieren, dann müssen auch wir reagieren, dann ist auch mein eigener Status gefragt. Weil Jesus auferstanden ist, werde ich gefragt: was bin ich, was tue ich?

Die Jünger damals haben sich aufgemacht. Die Freude von Ostern hat sie mutig gemacht.

Ja, mit diesen Gedanken, geehrte Mitchristen, die ich teilweise von Christina Brunnen geliehen habe, wünsche ich Ihnen, dass die Freude von Ostern auch uns mutig macht, dass Sie zur Osterbotschaft sagen können "gefällt mir", dass Sie seinen Ruf ins Leben mit anderen Menschen teilen können, dass Sie die Daumen für das Leben und die Liebe hoch halten - denn Jesus ist wahrhaft auferstanden.

W. Johannes Kowal, Stadtpfarrer

11. April 2017
 

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Ich möchte mich bei all denen, die durch das Erstellen von Textbeiträgen, Filmen und Bildern unseren Internetauftritt ermöglichen, recht herzlich bedanken.

W. Johannes Kowal
Stadtpfarrer Geistlicher Rat